Mobilität

VW-Händler gehen neue Wege

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Nordschleswig
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Foto: Christophe Gateau/dpa-infocom GmbH

Fünf Autohändler der Marke VW haben in Nordschleswig zusammengefunden: Sie bilden in Zukunft ein Unternehmen unter dem Namen Next Mobility.

Seit 18 Monaten wurde an der neuen Konstruktion gebastelt. Mit von der Partie sind die VW-Unternehmen in Tondern, Apenrade, Ripen, Sonderburg und Hadersleben.

„Wir haben verschiedene Geschäftskulturen zusammenschmelzen lassen, und dieser Schritt war auch mit Gefühlen verbunden. Aber wir haben einen gemeinsamen Weg gefunden“, sagt Torben Madsen von VW in Ripen in einer Pressemitteilung und weist darauf hin, dass sich unter den fünf Partnern auch zwei Familienbetriebe befinden.

Die Kooperation ist eine Folge des neuen Geschäftsmodells des VW-Konzerns. Es gibt neue Verträge für die Händler und neue Forderungen vom deutschen Konzern in den Bereichen Elektrifizierung, Digitalisierung und Effektivisierung.

„Es kommen heute immer wieder neue Initiativen auf uns zu, und wir werden in Zukunft mehr investieren müssen. Daher müssen wir auch gemeinsame Lösungen finden, denn es wird nicht einfacher, allein dazustehen“, sagt Torben Madsen.

Die Kooperation sei nur der erste Schritt, sagt Madsen. Jetzt müssten sich die Mitarbeiter in den fünf Unternehmen erst einmal kennenlernen, doch dann erwarte Torben Madsen auch weitere Maßnahmen.

Die Zusammenarbeit sei auch ein Generationenwechsel unter den VW-Händlern. Erste Folge davon: Christen Agerley aus Apenrade geht nach mehr als 50 Jahren in den Diensten von VW in Rente. „Jetzt werde ich endlich Zeit haben für meine Oldtimer“, sagt Agerley zu „JydskeVestkysten“.

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