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SønderjyskE tankt gegen Rungsted Selbstbewusstsein

SønderjyskE tankt gegen Rungsted Selbstbewusstsein

SønderjyskE tankt gegen Rungsted Selbstbewusstsein

Woyens/Vojens
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Ein Bodycheck von Matt Salhany war der Auslöser für eine starke Partie von SønderjyskE. Foto: Danmarks Ishockey Union

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Mit einer in allen Mannschaftsteilen überzeugenden Leistung haben sich die Hellblauen am Sonntag mit 4:0 gegen Rungsted durchgesetzt. Ein Bodycheck von Matt Salhany versetzte dem eigenen Team einen Ruck.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben am Sonntag den amtierenden Meister Rungsted mit 4:0 geschlagen und die passende Antwort auf die jüngsten Auftritte gefunden.

Nach zwei blutleeren Vorstellungen gegen Rødovre und Aalborg haben die Hellblauen die richtige Einstellung wiedergefunden – und den Weg zum Tor.

Nervöser Beginn

Zunächst einmal sahen sich die Fans aber an das Spiel vom Freitag erinnert. Aus einem „kann nur besser werden“ vor Beginn wurde schnell ein „nicht schon wieder“ auf den Rängen.

SønderjyskE begann nervös und wackelte gehörig in der Abwehr. Fehlpässe der Abwehrspieler luden Rungsted zu großen Chancen ein, aber ein starker Nicolaj Henriksen hielt seinen Kasten sauber.

Von selbstbewusstem Spiel war SønderjyskE in den ersten zehn Minuten weit entfernt und ein früher erster Treffer für Rungsted wäre vermutlich tödlich gewesen – die Gäste waren tonangebend.

Bodycheck dreht das Geschehen auf den Kopf

Doch dann nahm sich Matt Salhany ein Herz und riss mit einer einzigen Aktion die komplette Mannschaft mit. Und den Rest der Halle ebenso.

Ein blitzsauberer Bodycheck an der Bande brachte einen Rungstedspieler zu Boden und das Publikum in Wallungen.

Auf eine solche Aktion hatten die Zuschauer gegen Aalborg 60 Minuten lang vergeblich gewartet.

Und siehe da: Kurze Zeit später erzielten die Hellblauen das 1:0.

Das Selbstbewusstsein der Hellblauen wuchs spürbar und Rungsted wirkte beeindruckt.

SønderjyskE war im zweiten Drittel die bessere Mannschaft, die Abwehr stand auch in Unterzahlperioden stabil und vorne bewiesen die Importstürmer endlich Torgefahr und Kaltschnäuzigkeit.

Shawn O´Donnell traf zweimal und Mike Szmatula erzielte noch vor dem Schlussdrittel das 4:0.

Rungsted wirkte frustriert und strahlte ohne drei seiner Stars, Nichlas Hardt, Henrik Hetta und Mattias Persson, kaum Torgefahr aus.

So wurde aus dem Meisterteam am Sonntag der perfekte Aufbaugegner für ein angeschlagenes SønderjyskE-Team, die ab sofort wieder voller Selbstbewusstsein auftreten können.

SønderjyskE – Rungsted Seier Capital (1:0,3:0,0:0) 4:0

1:0 Mike Little (11:18/Ass.: Mathieu Foget), 2:0 Shawn O´Donnell (28:37/Ass.: Daniel Galbraith), 3:0 Shawn O´Donnell (32:54/Ass.: Ass.: Mathieu Foget, Daniel Galbraith), 4:0 Mike Szmatula (36:30/Ass.: Mike Little).

Zeitstrafen: SE 4x2 – Rungsted 3x2 Minuten. Schiedsrichter: Rasmus Haarkær Ankersen/Vernon Hofferd. Zuschauer: 1.774.

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