Eishockey

SønderjyskE weit weg von der Playoff-Form

SønderjyskE weit weg von der Playoff-Form

SønderjyskE weit weg von der Playoff-Form

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Woyens/Vojens
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Verteidiger Kasper Diedrichsen musste gegen Odense wieder im Sturm aushelfen – dieses Mal allerdings ohne Tor. Foto: Karin Riggelsen

Sieben Spiele vor dem ersten Viertelfinale dürfte SønderjyskE die Talsohle durchschritten haben. Das Schlusslicht der Tabelle, Odense Bulldogs, nahm am Freitagabend drei Punkte aus Woyens mit.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben am Freitagabend mit 1:4 gegen die Odense Bulldogs verloren und sind damit auf den sechsten Platz der Tabelle gerutscht.

Die Hellblauen scheiterten in einer Vielzahl von Powerplay-Situationen am gegnerischen Keeper und an sich selbst.

SønderjyskE musste ohne Cameron Brown auskommen und seine Kreativität und Torgefahr fehlte an allen Ecken und Enden. Weiterhin fehlten Victor Rollin Carlsson, Daniel Nielsen, Daniel Galbraith, Steffen Frank und Anders Biel.

Schwungvoller Start und kalte Dusche

Trotz der vielen Ausfälle machte SønderjyskE im Anfangsdrittel das Spiel, aber vor dem Tor waren die Hellblauen einfach nicht effektiv gut. Gefährlich wurde es immer, wenn der zurückgekehrte William Boysen und Emil Bejmo in Aktion waren.

Odense ringt in der Liga um die letzte Chance, nach einer miserablen Saison doch noch ins Viertelfinale einzuziehen und stemmte sich gegen die SønderjyskE-Angriffe.

Nach dominanten sechs Minuten mit acht Schüssen fiel das erste Tor – auf der Gegenseite. Odense suchte sein Glück in Kontern und traf mit dem zweiten Torschuss.

Mangelhaftes Powerplay

Die Hellblauen zeigten sich nicht geschockt, und konnten während ihrer ersten Zeitstrafe in Unterzahl ausgleichen. Diese musste allerdings fertig gespielt werden und Odense ging erneut in Führung – vorangegangen war ein vermeidbarer Fehlpass.

Odense kämpfte jetzt mit allen Mitteln, um die Führung zu halten und daraus resultierten massenweise Zeitstrafen. SønderjyskE konnte aus den vielen Überzahlperioden aber nichts herausholen und scheiterte letztendlich an der eigenen Ineffektivität.

Dass Mads Eller nach einem Check gegen den Kopf am Ende des ersten Drittels nicht weiterspielen konnte, machte die Sache nicht einfacher. Für den Rest des Spieles musste Verteidiger Kasper Diedrichsen – wie schon gegen die Aalborg Pirates – im Angriff aushelfen.

SønderjyskE bestraft sich selbst

Bezeichnend, dass SønderjyskEs einziges Tor an diesem Abend in Unterzahl gelang. In Überzahl taten sie sich mehr als schwer.

Die Hellblauen spielten mehrere Minuten lang mit 5 gegen 3 und kamen dabei kaum zu Abschlüssen. Auch aus mehr als 10 Minuten im normalen Überzahlspiel kam nichts Zählbares heraus.

Der U20-Nationaltorhüter Frederik Dichow machte zweifelsohne eine sehr gute Partie für Odense, aber die Hausherren spielten zu langsam und schufen wenig große Chancen. Das machte Odense unnötig stark und das Spiel wurde ausgeglichener.

Im letzten Drittel warf SønderjyskE noch einmal alles nach vorne und kam auch zum Ausgleich – der kurz darauf von den Schiedsrichtern wegen Torhüterbehinderung aberkannt wurde.

Ein passender Abschluss eines Abends zum Vergessen. Am Ende nahm SønderjyskE den Torwart raus und kassierte noch zwei Treffer.

Nach einem freien Wochenende kommt am Dienstag Tabellenführer Rungsted in die Frøs Arena.

SønderjyskE - Odense Bulldogs (1:2,0:0,0:2) 1:4

0:1 Oliver Christensen (6:10), 1:1 Martin Eskildsen (9:57/Ass.: Mike Little/4 gegen 5), 1:2 Martin Larsen (10:56/5 gegen 4), 1:3 Martin Larsen (58:30), 1:4 Dale Mitchell (58:57).

Zeitstrafen: SE 2x2 – Odense 1x20, 1x5 und 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Vernon Hofferd/Jens Christian Gregersen. Zuschauer: 0.

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Ole Cramer
„Das Wort zum Sonntag, 18. April 2021“