Eishockey

Späte Tore brachten SønderjyskE den Auftaktsieg

Späte Tore brachten SønderjyskE den Auftaktsieg

Späte Tore brachten SønderjyskE den Auftaktsieg

Kopenhagen
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Martin Eskildsen machte mit seinem Tor zum 1:3 den Sack zu. Foto: Karin Riggelsen

Die Eishockey-Mannschaft von SønderjyskE hat nach der schlechtesten Saison seit mehr als einem Jahrzehnt das erhoffte Erfolgserlebnis zu Beginn der neuen Spielzeit gefeiert.

Die Hellblauen kamen bei der Liga-Premiere auswärts gegen die Rødovre Mighty Bulls zu einem 3:1-Sieg, mussten aber lange um den dreifachen Punktgewinn zittern. Zwei späte Tore ließen die lange Zeit ausgeglichene Partie zugunsten der Gäste kippen.

„Das ist sehr wichtig für uns, dass wir einen erfolgreichen Start in die Saison erwischen, und den haben wir zumindest von den Punkten her bekommen“, meint Assistenztrainer Søren Nielsen, der gemeinsam mit dem Cheftrainer der eigenen Talentschmiede Vojens IK, Erik Petersen, hinter der Bande stand. Der zurückgekehrte Cheftrainer Mario Simioni fehlte wegen eines Todesfalles im engsten Familienkreis.

Das neue Trainergespann sah einen nervösen Liga-Auftakt von beiden Seiten. Nur wenig lief rund, und die Gäste verloren trotz eines ordentlichen Starts immer mehr die Kontrolle über die Partie.

„In spielerischer Hinsicht gab es Höhen und Tiefen. Das erste Drittel war okay, im zweiten Drittel hinkten wir hinterher und im Schlussdrittel war es meist ausgeglichen, aber in einigen Phasen standen wir mächtig unter Druck. Da hätte das Spiel auch anders ausgehen können, nicht zuletzt als Rødovre beim Stand von 1:1 den Pfosten traf", räumt Søren Nielsen ein.

Die Hellblauen, die auf die verletzten Jordan Pietrus und Rasmus Nielsen, verzichten mussten, konnten in der 26. Minute durch ein Überzahl-Tor von Verteidiger Kyle Wharton in Führung gehen. Nach dem Ausgleich von Steffen Klarskov (30.) bahnte sich immer mehr eine Verlängerung an, doch Phil Marinaccio wollte es anders. Der Neuzugang brachte SønderjyskE in der 56. Minute per Konter in Front und Martin Eskildsen machte nur 40 Sekunden später den Sack zu.

„Es gibt für uns noch viel Luft nach oben, aber in Rødovre ist es nie einfach“, meint Søren Nielsen, der als Spieler zur Meister-Mannschaft von 2006 gehörte, nach seinem Debüt-Sieg als Trainer: „Ich bin auf Liga-Niveau neu im Geschäft und habe mich an alles erst gewöhnen müssen. Für die Spieler ist es sicherlich nicht einfacher geworden, dass Mario gefehlt hat. Zum Glück war Erik an meiner Seite. Der hat als U18- und U20-Nationaltrainer schon Erfahrungen gesammelt.“

Rødovre Mighty Bulls - SønderjyskE (0:0,1:1,0:2) 1:3

0:1 Kyle Wharton (25:49/Ass.: Rod Pelley/5 gegen 4), 1:1 Steffen Klarskov (29:55), 1:2 Phil Marinaccio (55:40/Ass.: Steffen Frank, Rod Pelley), 1:3 Martin Eskildsen (56:20/Ass.: T.J. Moore, Matt Prapavessis).

Zeitstrafen: Rødovre 5x2 – SE 1x10 (Kyle Wharton), 5x2 Minuten. Schiedsrichter: Thomas Buchardt Andersen/Niclas B. Lundsgaard.

Zuschauer: 1.203.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Das dunkle Netz“