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SønderjyskE beendet die Durststrecke

SønderjyskE beendet die Durststrecke

SønderjyskE beendet die Durststrecke

Farum
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Christian "Greko" Jakobsen traf ins eigene und ins gegnerische Tor. Foto: Scanpix/Lars Møller

Überzeugend war es keineswegs, aber unterm Strich zählen die drei Punkte, die im Kampf gegen den Abstieg geholt wurden. Die SønderjyskE-Fußballer haben die Torflaute und die Durststrecke der letzten drei Spiele beenden können und auf dem Kunstrasen in Farum einen 2:1-Sieg gegen Tabellenschlusslicht FC Helsingør eingefahren.

Der Aufsteiger machte in einer wenig ansehnlichen Partie das Spiel, SønderjyskE aber die meisten Tore. Die Hellblauen können sich aber beim Pfosten bedanken, dass der Tabellenletzte ohne den Punktgewinn blieb, den er verdient hatte.

Sechs Änderungen hatte Claus Nørgaard gegenüber der 0:1-Pleite gegen AaB in der Startelf vorgenommen. Der 20-jährige Haderslebener Rasmus Vinderslev kam zu seinem Startelf-Debüt.

Die neue Elf musste sich erst einmal finden und wurde in der ersten Viertelstunde in die Defensive gedrängt. Der FC Helsingør hatte in der ersten Viertelstunde 72 Prozent Ballbesitzt, Anders Egholm stellte aber den Spielverlauf auf den Kopf, als er in der 15. Minute einen Eckball von Marcel Rømer zum 0:1 ins Tor köpfte.

Anders Egholm köpft zum 0:1 ein. Foto: Scanpix/Lars Møller

Nach 311 Minuten ohne Torerfolg war die Flaute beendet. Da stellte sich auch gleich der Ketchup-Effekt ein, und die Tore flutschten munter aus der scheinbar versiegelten Flasche. Allerdings trafen die Hellblauen auch ins eigene Netz.

Christian „Greko“ Jakobsen legte das kurioseste Eigentor der Saison hin, als er in der 20. Minute völlig unbedrängt und unmotiviert eine Flanke ins eigene Tor lenkte. Der SønderjyskE-Torschützenkönig fasste sich ungläubig an den Kopf, machte aber schnell den Schaden wieder gut, als er eine Flanke von Simon Poulsen in der 31. Minute über die Linie drückte.

Mit der Führung im Rücken blieben die Gäste hinten stehen und ließen den Gegner kommen. Dem im Mittelfeld gut kombinierenden Aufsteiger fehlte oft die Qualität, um die in der Defensive gut sortierte SønderjyskE-Abwehr in Gefahr zu bringen. Torwart Sebastian Mielitz griff bei Flanken sicher ein und musste selten parieren, hatte aber einmal Glück, als Osama Akharraz in der 66. Minute den Pfosten traf.

Beim FC Helsingør ließ in den letzten 20 Minuten die Kraft nach, und so hatte SønderjyskE kaum Mühe mehr, die drei wichtigen Punkte über die Zeit zu retten.

Die Hellblauen haben im Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die seit zwölf Spielen sieglose Mannschaft aus Lyngby den Abstand nach unten weiter zu vergrößern.

FC Helsingør - SønderjyskE (1:2) 1:2
0:1 Anders Egholm (15.), 1:1 Christian „Greko“ Jakobsen (Eigentor/20.), 1:2 Christian „Greko“ Jakobsen (31.)
Helsingør: Mikkel Bruhn – Pascal Gregor (78.: Ricki Olsen), Daniel Jørgensen, Søren Henriksen, Frederik Bay – Adnan Mohammad, Patrick Olsen, Felipe Tontini (56.: Osama Akharraz), Mikkel Basse (75.: Nicolas Mortensen), Matheus Leiria – Tobias Christensen.
SønderjyskE: Sebastian Mielitz – Stefan Gartenmann, Anders Egholm (70.: Ramon Rodrigues), Kees Luijckx, Simon Poulsen – Simon Kroon (83.: Emil Scheel), Marcel Rømer, Rasmus Vinderslev, Christian „Greko“ Jakobsen – Mikkel Uhre, William Tchuameni (75.: Philip Zinckernagel).
Gelbe Karten: Søren Henriksen, Tobias Christensen – Kees Luijckx.
Schiedsrichter: Jakob Kehlet.
Zuschauer: 779.

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