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SønderjyskE lässt Fehleinkauf ziehen

SønderjyskE lässt Fehleinkauf ziehen

SønderjyskE lässt Fehleinkauf ziehen

Hadersleben/Haderslev
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Marko Mitrovic kam lediglich auf zwölf Superliga-Einsätze für SønderjyskE. Foto: Karin Riggelsen

Marko Mitrovic wird mit sofortiger Wirkung zu Radnicki Nis in Serbien wechseln.

Lange ist Fußball-Superligist SønderjyskE seinen Ladenhüter nicht losgeworden, doch nun hat es endlich geklappt. Marko Mitrovic wird die Hellblauen mit sofortiger Wirkung verlassen und zum serbischen Erstligisten Radnicki Nis wechseln.

Der 26-jährige Schwede mit serbischen Wurzeln kam vor anderthalb Jahren vom Liga-Rivalen Randers FC zu SønderjyskE, konnte hier aber nie Fuß fassen und entwickelte sich zu einem der teuersten Fehleinkäufe der Vereinsgeschichte.

„Wir haben uns dazu entschieden, ihn ziehen zu lassen“, sagt SønderjyskE-Sportchef Hans Jørgen Haysen, ohne näher auf die Details in der Auflösung seines ursprünglich noch bis zum Sommer 2019 laufenden Vertrages eingehen zu wollen.

Eine Ablösesumme wird es nicht geben, dafür kann SønderjyskE das Gehalt des Stürmers sparen, das im Gehaltsgefüge des Klubs weit oben einzuordnen ist.

„Wir ärgern uns, dass es mit Marko Mitrovic und uns nicht geklappt hat“, so Haysen: „Das hat sicherlich verschiedene Gründe. Es fing eigentlich gut an, als er im letzten Testspiel vor seinem ersten Punktspiel drei Tore erzielte, aber dann kamen Verletzungen und ein Formationswechsel dazwischen. Wir haben danach nur mit einem Stürmer gespielt, und in dieser Phase war Mikael Uhre ein fantastischer Spieler für uns, und der Stil von Marko Mitrovic war plötzlich nicht mehr gefragt.“

Marko Mitrovic kam im ersten Halbjahr auf neun Superliga-Einsätze und ein Tor, in der vergangenen Saison waren es nur drei Einsätze und in der laufenden Spielzeit gehörte er bei keinem einzigen Spiel zum Kader.

Der Weggang von Marko Mitrovic löst aber nicht unbedingt neue Aktivitäten auf dem Transfermarkt aus.

„Es ist von Anfang an Teil unserer Transferstrategie gewesen, dass wir in diesem Fenster auch Abgänge haben müssen. Wir haben ein waches Auge darauf, was auf dem Transfermarkt passiert, und der Weggang von Mitrovic macht eine Neuverpflichtung nicht weniger machbar, aber wir schlagen nur zu, wenn wir das Gefühl haben, dass es das Richtige ist“, unterstreicht Haysen.

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