FUSSBALL

SønderjyskEs Jagd geht weiter

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Hadersleben/Haderslev
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Michael Boris hat die Jagd auf das erste Saisontor ausgerufen. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

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Am Montagabend treffen die Superligakicker im ersten Heimspiel der Saison auf Vejle. Trainer Michael Boris zeigt sich mit dem Auftakt zufrieden, freut sich aber auch auf weitere Neuzugänge.

Das Projekt „Neuanfang“ geht bei den Superligakickern von SønderjyskE am Montagabend weiter, wenn es im ersten Heimspiel der neuen Saison zum Aufeinandertreffen mit Vejle kommt.

Nach dem 0:0 gegen Silkeborg am ersten Spieltag ist das Ziel klar: Der erste Sieg soll her. Voraussetzung dafür: das erste Tor.

„Unser oberstes Ziel ist es zunächst einmal, ein Tor zu machen. Wenn wir das schaffen, könnte es schon zu einem Sieg reichen“, sagt Trainer Michael Boris gegenüber dem „Nordschleswiger“. „Die Stimmung im Team ist gut. Im ersten Spiel haben bereits einige Dinge gut funktioniert, und die Mannschaft wächst weiter zusammen. Das wird jede Woche besser“, so der Trainer.

Michael Boris sieht seine Mannschaft auf einem guten Weg, Wunder dürfe man allerdings nicht erwarten.

„Wir sind erst etwa fünf Wochen zusammen, Duplexe (Tchamba, Red.) und Jeppe (Simonsen, Red.) sind später dazugekommen. Dafür hat die Mannschaft es gegen Silkeborg teilweise schon gut gemacht. Wir müssen aber noch besser gegen den Ball arbeiten und unsere Chancen besser verwerten“, meint Michael Boris. „Wir hatten sechs gute Möglichkeiten gegen Silkeborg; da muss mindestens eine rein. Eine Mannschaft wie Brøndby hätte aus den Chancen mehr gemacht.“

Positiv sei in erster Linie aber, dass SønderjyskE überhaupt zu den Möglichkeiten gekommen ist.

Auch gegen Vejle sollen durch ein strukturiertes Pressing und Gegenpressing Bälle gewonnen werden, um Chancen zu schaffen. Dabei wird mit verschiedenen Auslösern gearbeitet.

„Wir wollen unsere Gegner nicht spielen lassen. Wir wollen sie unter Druck setzen, um Bälle zu erobern und selbst zu Chancen zu kommen. Ein Auslöser ist zum Beispiel ein Einwurf des Gegners. Da waren wir gegen Silkeborg sehr präsent und haben die Gegenspieler zu Fehlern gezwungen. Wird der Ball unsauber angenommen, oder ins Aus geschlagen, ist das schon ein gewonnener Ball für uns. Wir jagen weiter, um Tore zu schießen“, so Michael Boris.

Bei der intensiven Spielweise sei es umso wichtiger, eine gut besetzte Bank zu haben, mit Spielern, die nicht nur ergänzen, sondern einen Unterschied machen können.

Der Offensivspieler Kristófer Kristinsson ist schon da, und es werde an weiteren Transfers gearbeitet.

„Es kann sein, dass Kristófer am Montagabend schon dabei sein kann. Es gibt nur noch eine Formalie seitens des französischen Klubs zu erledigen. Ich hoffe, das klappt noch“, sagt Michael Boris. „Wir werden voraussichtlich in der kommenden Woche noch nachlegen. Bei einem Mittelfeldspieler sind nur noch Details zu klären und dann brauchen wir noch einen für ganz vorne. Außerdem muss dringend eine Alternative für Marc Dal Hende her, da haben wir niemanden, falls er mal raus muss. Aber da wird bald etwas passieren“, sagt Michael Boris.

Das mögliche Debüt für Kristófer Kristinsson gegen Vejle wird am Montagabend um 19 Uhr in Hadersleben angepfiffen.

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