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Wiedersehen mit dem Henker von Prag

Wiedersehen mit dem Henker von Prag

Wiedersehen mit dem Henker von Prag

Plzen
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Jakub Brabec jubelt nach seinem Siegtreffer für Sparta Prag gegen SønderjyskE 2016. Foto: Milan Kammermayer/AFP/Ritzau Scanpix

Jakub Brabec war es, der 2016 alle Träume der SønderjyskE-Fußballer platzen ließ, als er in der 85. Minute den 3:2-Siegtreffer von Sparta Prag einköpfte.

Der 17-fache tschechische Nationalkicker steht nach einem Auslands-Abenteuer bei KRC Genk in Belgien seit Sommer 2019 bei Viktoria Plzen unter Vertrag und wird am Donnerstag wieder gegen SønderjyskE antreten.

„Das war ein schweres Spiel damals vor vier Jahren. Ich erinnere mich an einen heimstarken Gegner, der bei Standardsituationen sehr gut war“, so Jakub Brabec bei der Pressekonferenz vor dem Europa-League-Qualifikationsspiel gegen SønderjyskE. Der Innenverteidiger scheint dabei vergessen zu haben, dass SønderjyskE alle drei Gegentreffer nach Standardsituationen kassierte.

Sein Nationalmannschaftskollege Jan Kopic nimmt die Favoritenrolle an.

„Wir müssen dieses Spiel gewinnen und auch in die Gruppenphase der Europa League einziehen. Zwei Jahre in Folge ohne Gruppenspiele in Europa wären nicht gut“, sagt der 30-jährige Mittelfeldspieler: „Es ist unser Vorteil, dass wir bei Viktoria Plzen an die 100 Europapokal-Spiele gemacht haben, der Gegner nur ganz wenige. Das ist unser wichtigstes Spiel dieses Halbjahres. Wir sind uns bewusst, dass SønderjyskE gerade Midtjylland geschlagen hat. Und wie stark Midtjylland ist, haben wir gerade gegen Slavia Prag gesehen. Wir wissen, dass wir aufpassen müssen, aber hoffentlich macht der Heimvorteil den Ausschlag.“

Jan Kopic warnt vor allem vor der Körperstärke des Gegners.

„Wir haben gesehen, dass die Dänen mit fünf Leuten in der Abwehr stehen, aber das haben wir gegen Mlada Boleslav und Bohemians Prag schon gut gelöst. Wir müssen schnell spielen und Fehler vermeiden“, so der 19-fache tschechische Nationalspieler.

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