Handball

Geduldsspiel in Gudme

Geduldsspiel in Gudme

Geduldsspiel in Gudme

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Gudme
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Helena Løjborg war erneut mit acht Toren beste SønderjyskE- Werferin Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballerinnen bekleckerten sich bei Aufsteiger Gudme nicht durchgängig mit Ruhm, nahmen aber dennoch nach dem 29:23-Sieg zwei Punkte mit auf die Heimreise.

Die SønderjyskE-Handballerinnen hielten sich in der 1. Division im sechsten Spiel in Folge schadlos. Bevor der 29:23-Sieg in Gudme allerdings eingetütet war, brauchten die Hellblauen allerdings eine gehörige Portion Geduld. Der Aufsteiger nutzte die großzügige Auslegung der Schiedsrichter bei passivem Spiel und zehrte vermehrt an den Nerven der Gäste. Dennoch sprang am Ende der verdiente Sieg heraus, der für Trainerin Olivera Kecman aber durchaus hätte größer sein können.

"Insgesamt war das eine ordentliche Leistung. Wir haben allerdings fast bei jedem Angriff von Gudme mehr als zwei Minuten in der Abwehr gestandenen dieses Geduldsspiel hat uns überhaupt nicht geschmeckt. Dazu hatten wir dann auch zu wenig gehaltene Bälle und konnten nicht so oft in den Gegenstoß. Da müssen wir cleverer werden", so Kecman.

Die Partie startete ausgeglichen, immer wieder fanden die Gastgeberinnen mit geduldigem Spiel eine Lücke in der SønderjyskE-Defensive. Die Gäste belohnten sich nach minutenlangen Kampf in der Abwehr dabei zu selten mit einem Ballgewinn. Erst in den letzten Minuten der ersten Halbzeit konnte sich der Favorit etwas absetzen und eine 14:11-Führung mit in die Halbzeit nehmen.

Doch auch der Beginn in die zweite Halbzeit gelang SønderjyskE nicht wie gewünscht. Immer wieder durfte die Heimmannschaft noch weiter spielen und am Ende reichte ein individueller Fehler zum Gegentor. So dauerte es bis zur Mitte der zweiten Halbzeit, bevor die Gäste sich erstmals mit fünf Toren absetzen konnten. Den Deckel endgültig drauf machen konnten die Hellblauen aber nicht. Dafür war die Chancenverwertung einfach nicht gut genug. Wirklich gefährlich wurde es bis zum 29:23-Endstand allerdings auch nicht mehr und mit nunmehr 14 Punkten aus acht Spielen teilt sich SønderjyskE die Tabellenspitze mit EH Aalborg und Hadsten.

"Wir haben es nicht geschafft uns endgültig abzusetzen. Dafür haben wir in den Momenten wo es möglich war, zu viele Fehler gemacht. Außerdem hat sich gezeigt, dass wir noch konsequenter in unseren Zweikämpfen in der Abwehr sein müssen. Gudme durfte viel zu lange spielen. Wir wissen aber wo wir anzusetzen haben und freuen uns am Ende über den Sieg“, so Olivera Kecman insgesamt zufrieden.

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