Handball

Motiviert in den Konkurrenzkampf

Motiviert in den Konkurrenzkampf

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Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Sonderburg/Sønderborg
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Der schwedische Neuzugang im SønderjyskE-Tor, Henrik Norlander, hat seine Klasse bereits aufblitzen lassen. Foto: Timo Fleth

Die Situation mit drei Torhütern bei den hellblauen Handballern in der kommenden Saison hat Henrik Norlander nicht abgeschreckt.

Das Thema Torhüter war in der abgelaufenen Saison ein ganz heißes bei den SønderjyskE-Handballern. Thorsten Fries und Kristian Dahl Pedersen haben sich in der Ambulanz fast die Klinke in die Hand gegeben, und entsprechend wenig Ruhe hat es auf dieser Position für SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen gegeben. Ein Umstand, der maßgeblich für die Verpflichtung von Henrik Norlander gesorgt hat. Der 25-jährige Schwede kommt nach einem Aufenthalt beim spanischen Verein Helvetia Anaitasuna nach Dänemark und hofft bei den Hellblauen den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen.

„Ich wollte dichter an die Heimat und sehr gerne nach Dänemark. Der Handball gefällt mir, auch wenn die Zeit in Spanien sehr gut war. SønderjyskE hat aber die besten Bedingungen für meine weitere Entwicklung geboten. Die Rücksprache mit Mattias Thynell hat meine Ansicht entsprechend bestätigt“, so Norlander,  bei dem die Entwicklung über allem anderen steht.  Die Konstellation mit drei Torhütern empfindet der 25-Jährige dabei eher als Motivation und nicht als Hemmschuh.

„Ich war von Beginn an mit der Situation vertraut und habe mich dennoch dafür entschieden. Ich sehe es nicht als Problem. Konkurrenz gehört zur Entwicklung, und ich ziehe daraus eher Motivation und habe keine Angst“, so Henrik Norlander selbstbewusst.

Genauso selbstbewusst  ist der Schlussmann, wenn es um den großen Traum im Handball geht.

„Ich träume davon, irgendwann einmal in der Bundesliga zu spielen und glaube, dass mir SønderjyskE dabei helfen kann. Immerhin haben es schon etliche andere von hier geschafft. Aber erst einmal steht die Arbeit mit SønderjyskE im Vordergrund, damit wir unsere Ziele als Verein und Mannschaft  auch erreichen“, so Norlander, ganz der Teamplayer. 

Schwerer fällt es dem Blondschopf hingegen, seine Stärken in Worte zu fassen.

„Ich habe eine gute Zusammenarbeit mit der Abwehr bei Würfen aus der Ferne und ich bin recht explosiv bei Aktionen in der Nahwurfzone. Insgesamt finde ich es aber sehr schwer, mich genau zu beschreiben. Das können andere sicher besser beurteilen. Zumindest muss SønderjyskE irgendetwas in mir gesehen haben“, so Henrik Norlander mit einem verschmitzten Grinsen, seinen trockenen Humor durchblicken lassend.

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