HANDBALL

Peter Nielsen: „Ich bin wahnsinnig stolz“

Peter Nielsen: „Ich bin wahnsinnig stolz“

Peter Nielsen: „Ich bin wahnsinnig stolz“

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Apenrade/Aabenraa
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Peter Nielsen bewundert den Mut seiner jungen Spielerinnen. Foto: Karin Riggelsen

Erleichtert und zufrieden zeigte sich der Trainer der SønderjyskE-Handballerinnen nach dem Erreichen des ersten Saisonzieles.

„Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mädchen. Es war eine lange und merkwürdige Saison und dann steht man hier fünf Minuten vor dem Ende und läuft Gefahr, das Saisonziel zu verpassen. Das wäre ein Fiasko gewesen“, sagte Peter Nielsen nach dem 34:33-Krimi gegen Bjerringbro.

In den 48 Stunden vor dem entscheidenden Spiel um die Top 3 mussten Cecilie Bjerre und Sofie Schelde-Rasmussen auf Verletzungen getestet werden. Der ohnehin schon brüchige Kader hatte neue Risse bekommen.

„Das war eine anstrengende Phase für uns. Aber sie hat uns wieder einmal gezeigt, dass ganz gleich, welche sieben Spielerinnen auf dem Feld stehen, wir als Mannschaft unsere Aufgaben lösen können. Das haben die Mädchen heute gemacht und es ist einfach super, davon ein Teil dieses Kollektivs zu sein“, so Peter Nielsen.

Am Kreis wurde auf beiden Seiten kein Zentimeter verschenkt. Foto: Karin Riggelsen

Am Ende des Krimis musste der Trainer tatenlos mit ansehen, wie seine Spielerinnen in doppelter Unterzahl die Partie nach Hause bringen sollten.

„Der Druck war weg, denn niemand hat mehr erwartet, dass das noch etwas wird. So eine Situation kann man nicht trainieren. Man kann nicht trainieren, den entscheidenden Siebenmeter zu verwandeln. Das waren heute unersetzliche Erfahrungen für uns“, so Peter Nielsen. „Wir haben Spielerinnen, die den Mut haben, auch Fehler zu machen. Darum geht es für mich. Wir wollen immer gewinnen, und dann sehen wir am Ende, wo wir stehen. Ab Montag bereiten wir uns auf die nächsten Spiele vor; aber jetzt wird erst einmal gefeiert“, sagte Peter Nielsen im Hinblick auf die Playoffspiele gegen EH Aalborg.

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