HANDBALL

SønderjyskE hat nichts mehr zu verlieren

SønderjyskE hat nichts mehr zu verlieren

SønderjyskE hat nichts mehr zu verlieren

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Apenrade/Aabenraa
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Ricka Falk Gindrup kehrte im November 2020 von Horsens zu SønderjyskE zurück. Foto: Karin Riggelsen

Vor den Relegationsspielen gegen Horsens wünscht sich Trainer Peter Nielsen Gelassenheit von seinem Team. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Am Sonntag steht für die Handballerinnen von SønderjyskE das erste Relegationsspiel um den Aufstieg in die Liga an. Die Hellblauen gehen gegen Horsens Håndbold Elite als klare Außenseiterinnen ins Rennen – und das ist ein gewaltiger Vorteil, meint Trainer Peter Nielsen.

„Der Druck liegt ganz klar bei Horsens; da geht es für viele um ihre Arbeitsplätze. In der Abstiegsrunde der Liga haben sie nur drei Punkte aus vier Spielen geholt, und es hatte vorher niemand damit gerechnet, dass sie überhaupt erst da landen würden. Sie geben sich zwar selbstsicher und haben erklärt, dass sie uns schlagen werden, aber das ist nur Benzin auf unser Feuer“, so der Trainer.

Guter Start ist entscheidend

Sein Team muss gegen das technisch überlegene Team von Horsens über die Physis ins Spiel kommen und sich selbst nicht allzu sehr unter Druck setzen. Letzteres könnte für seine junge Mannschaft schwierig werden; beim zweiten Spiel gegen EH Aalborg gelang dies nicht.

„Wir müssen uns durchkämpfen; körperlich können wir auf jeden Fall mithalten, und taktisch habe ich mir auch etwas überlegt. Ich habe mir viele Spiele von Horsens angeguckt und habe durchaus Schwachpunkte entdeckt. Das Wichtigste ist, dass wir einen guten Start hinbekommen. Die ersten zehn Minuten können schon entscheidend sein“, so der Trainer.

Großes Selbstbewusstsein

Zu verlieren habe seine Mannschaft nichts, so Nielsen. Sein „Plan A“ bestehe weiterhin darin, in der kommenden Saison in der 1. Division zu spielen. „Plan B“ liege in der Schublade, falls es mit dem Aufstieg klappen sollte. Das will er seinen Spielerinnen bewusst machen.

„Die Mädchen sind in einer ganz neuen Situation, aber sie haben aus den jüngsten Spielen schon einiges gelernt. Unser Selbstbewusstsein ist gut; wir kommen mit 14 Siegen aus den jüngsten 17 Spielen, und jetzt haben wir nichts mehr zu verlieren. Die Spielerinnen dürfen bloß keine Angst haben, sich zu blamieren. Dann können wir auch in Horsens gewinnen“, sagte Peter Nielsen.

Die erste Partie in der Relegation wird am Sonntag ab 15 Uhr in Horsens gespielt. Das zweite Spiel findet am Mittwoch in Apenrade statt. Sollten beide Teams jeweils ein Spiel gewinnen oder es zu zwei Unentschieden kommen, wird es am Sonnabend, 15. Mai ein entscheidendes drittes Spiel in Horsens geben.

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