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Åge Hareide glaubt an große Zukunft für Kasper Dolberg

Hareide glaubt an große Zukunft für Dolberg

Hareide glaubt an große Zukunft für Dolberg

Kopenhagen
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Kasper Dolberg lässt sich von seinen Mannschaftskameraden feiern. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Dänemarks Fußball-Nationaltrainer konnte sich über den ersten Doppelpack von Kasper Dolberg freuen, als die dänische Auswahl in der EM-Qualifikation gegen Georgien einen 5:1-Sieg feierte.

Kasper Dolberg bedankte sich für das Vertrauen des Nationaltrainers und zahlte bei seinem ersten Startelf-Einsatz im Kopenhagener „Parken" mit zwei Toren sowie einer Vorlage zurück.

„Man muss die Chance nutzen, wenn man sie bekommt. Die Mittelstürmer werden in Dänemark hart kritisiert, wenn sie keine Tore machen. Deswegen freue ich mich über Dolbergs Tore. Das war nach Toren gemessen ein kleiner Durchbruch für ihn in der Nationalmannschaft“, sagte Åge Hareide: „Dänemark hatte in der Vergangenheit sehr viele gute Mittelstürmer. Gegen einige davon habe ich selbst gespielt. Mein eigener Assistent, Jon Dahl Tomasson, war auch ein hervorragender Mittelstürmer. Vielleicht kann Dolberg sich einiges von ihm abschauen.“

Åge Hareide mit seinem Assistenztrainer Jon Dahl Tomasson. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Nach einer schwierigen Saison bei Ajax Amsterdam hatte der 21-Jährige aus Silkeborg beim Training einen guten Eindruck hinterlassen.

„Kasper hat beim Training sehr stark ausgesehen und hat ein fantastisches Spiel hingelegt. Ich hatte die ganze Zeit Vertrauen in ihn“, so der Norweger: „Es steckt so viel in ihm. Er besitzt alle Fähigkeiten, und er wird sich zu einem fantastischen Stürmer für Dänemark entwickeln.“

Der Nationaltrainer hätte sich von seinem Stürmer allerdings einen Tick mehr Begeisterung nach den eigenen Torerfolgen gewünscht.

„Wir haben in der Mannschaft viel über Begeisterung und über das Zusammenspiel mit den Fans gesprochen. Wir müssen aber Dolberg respektieren, wie er ist. Er hat Spaß am Fußball, drückt es aber eben weniger aus als andere“, meint der Nationaltrainer.

Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Kasper Dolberg freut sich über die eigene Leistung, sieht aber noch viel Luft nach oben.

„Ich weiß nicht, ob man von einem Durchbruch sprechen kann. Das war nur ein Spiel. Ich muss beim nächsten Mal wieder gut spielen, und auch beim Länderspiel danach. Wenn ich das nächste Mal schlechtester Mann bin, spiele ich danach sicherlich nicht“, sagt Kasper Dolberg, der das Vertrauen des Nationaltrainers spürt: „Ich habe das Gefühl, dass er mit jede Menge Selbstvertrauen gibt. Er glaubt daran, dass ich Tore erzielen und gut spielen kann. Darüber haben wir gesprochen. Er hat mir gesagt, dass ich einfach ich selbst sein muss.“

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