Fussball

Hareide sieht in Tomasson seinen Nachfolger

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Basel
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Åge Hareide und Jon Dahl Tomasson im Gespräch mit Kapitän Simon Kjær. Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Der Vertrag von Åge Hareide läuft im Sommer 2020 aus, doch noch ist nicht entschieden, wie lange der Norweger an der Spitze der dänischen Fußball-Nationalmannschaft stehen wird. Für Hareide steht aber fest, wer ihn zum gegebenen Zeitpunkt ablösen soll.

Åge Hareide ist seit 2016 dänischer Fußball-Nationaltrainer, und das mit Erfolg. 25 Spiele lang ist seine Auswahl ungeschlagen geblieben, doch irgendwann in absehbarer Zukunft wird seine Zeit zu Ende gehen. Der 65-Jährige hat sich aber bereits auf den Nachfolger festgelegt.

„Das muss Jon Dahl Tomasson sein. Das ist ganz klar. Ja, es wäre sogar dumm, wenn man ihn nicht nehmen würde“, sagt Åge Hareide in einem Interview mit „Ekstra Bladet“: „In einer Nationalmannschaft ist Kontinuität von sehr großer Bedeutung. DBU weiß, was man bekommt, wenn man sich für Jon Dahl entscheidet.“

Jon Dahl Tomasson erzielte in seinen 112 Länderspielen für Dänemark 52 Tore und beendete 2011 bei Feyenoord Rotterdam seine aktive Karriere. Zuvor hatte er bei Køge Boldklub, SC Heerenveen, Newcastle United, Feyenoord Rotterdam, AC Mailand, Feyenoord Rotterdam, VfB Stuttgart und FC Villarreal gespielt.

Der 42-Jährige begann seine Trainerkarriere 2011 bei Excelsior Rotterdam als Assistent, wurde 2013 hier zum Cheftrainer befördert, wechselte aber kurze Zeit später zu Roda Kerkrade, wo er zum Saisonende nach dem Abstieg aus der Ehrendivision entlassen wurde. In der Saison 2015/16 war er Co-Trainer von Vitesse Arnhem, bevor er im Sommer 2016 Assistenztrainer der Nationalmannschaft wurde.

„Ich denke, andere sollten meine Trainerqualifikationen beurteilen“, will Jon Dahl Tomasson seine Chancen auf eine Beförderung nicht beurteilen: „Ich kann nur sagen, dass ich die Zusammenarbeit mit Åge unglaublich schätze. Mir wird in meiner Rolle als Assistent eine große Verantwortung eingeräumt.“

Peter Møller, seit kurzem Fußball-Direktor von Dansk Boldspil-Union (DBU) unterstrich bei der Kader-Nominierung für die Länderspiele gegen den Kosovo und die Schweiz, dass noch keine Entscheidung gefallen sei, was nach dem Sommer 2020 in der Trainerfrage passiert.

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