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BSV bricht fürchterlich ein

BSV bricht fürchterlich ein

BSV bricht fürchterlich ein

Silkeborg
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Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Die Handballer von Bjerringbro-Silkeborg haben die große Chance auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League verstreichen lassen. Der dänische Vizemeister hatte nach fast drei Viertel des Duells gegen Wisla Plock einen Vorsprung von acht Toren Unterschied, ist aber dennoch ausgeschieden.

„Wir haben drei super Halbzeiten hingelegt, um dann alles in der letzten wegzuwerfen. Es ist extrem enttäuschend und erschreckend, dass wir so einbrechen eine solch schwache zweite Halbzeit hinzulegen“, sagte ein kopfschüttelnder Michael V. Knudsen zu DR1.

Der langjährige Nationalspieler erzielte quasi mit der Schlusssirene das erst fünfte BSV-Tor in der zweiten Halbzeit, konnte aber das Aus in der Königsklasse nicht mehr verhindern.

Wisla Plock gewann am Ende 27:20 und trifft im Achtelfinale der Champions League auf Pick Szeged aus Ungarn.

Der Haderslebener Klaus Thomsen konnte Wisla Plock nicht mehr aufhalten. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Bjerringbro-Silkeborg hatte das Hinspiel gegen den polnischen Favoriten überraschend mit 26:22 gewinnen können und schien bereits auf die Siegerstraße eingebogen zu haben, als der Gastgeber sich gegen Ende der ersten Halbzeit des Rückspiels mit 14:10 in Führung brachte.

Beim Stande von 15:13 wurden die Seiten gewechselt, doch in der zweiten Halbzeit lief im Angriff des dänischen Vizemeisters gar nichts mehr.

„Wir hatten Spiel und Gegner gut im Griff, haben aber zu viele Torchancen vergeben und uns mit Hinausstellungen selbst das Leben schwer gemacht“, so Knudsen.

Nationalspieler Nikolaj Øris warf 17 Mal aufs gegnerische Tor und erzielte nur drei Tore.

Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Der dänische Handball-Meister aus Skjern hat am letzten Spieltag der Champions League das Heimspiel gegen Celje Lasko aus Slowenien mit 35:32 gewonnen und ein Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz vermieden. Skjern Håndbold hat acht Punkte aus 14 Spielen geholt und als Vorletzter das Achtelfinale um drei Zähler verpasst.

GOG konnte sich nach der Klatsche im Hinspiel steigern, aber eine weitere Niederlage gegen den THW Kiel nicht verhindern. Die GOG-Handballer mussten sich im EHF-Pokal gegen den deutschen Rekordmeister mit 22:26 geschlagen geben, nachdem sie noch mit 20:19 geführt hatten, aber in der entscheidenden Phase sechs Gegentreffer in Folge kassierten.

Bei den Frauen konnte sich Viborg HK im rein dänischen Viertelfinale des EHF-Pokals gegen Nykøbing Falster überraschend deutlich mit 28:20 durchsetzen und sich für das Rückspiel eine gute Ausgangslage verschaffen.

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