Badminton

Christinna Pedersen erklärt ihren Rücktritt

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Kopenhagen
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Foto: dpa

Eine der erfolgreichsten dänischen Badmintonspielerinnen der vergangenen Jahre hat ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Christinna Pedersen beendet nur anderthalb Jahre vor den Olympischen Spielen in Tokio ihre internationale Karriere.

„Ich höre auf, weil meine Lebenssituation sich geändert hat. Ich bin Mutter geworden, und Kamilla hat jetzt auch definitiv ihre Nationalmannschafts-Karriere beendet“, sagt Christinna Pedersen, die im Januar mit ihrer Lebenspartnerin Kamilla Rytter Juhl die Tochter Molly bekam, nachdem sie über viele Jahre Erfolge auf dem Spielfeld feierten.

„In der vergangenen Woche war ich mit Kamilla und unserem kleinen Mädchen in Birmingham. Für mich herrschen keine Zweifel, dass es der größte Moment meiner Karriere war, als wir dort vor einem Jahr ganz oben auf dem Treppchen mit dem All-England-Titel standen“, sagt die 32-Jährige, die fünf Medaillen bei Weltmeisterschaften und zwei Medaillen bei Olympischen Spielen errang.

Zuletzt ging sie mit Mathias Christiansen im Mixed an den Start.

„Es ärgert mich nicht, dass ich nicht noch einmal Olympia erleben darf, es ärgert mich, dass ich den Plan, den ich mit Mathias und dem Badminton-Verband gemacht hatte, nicht zu Ende führen kann, aber wenn die letzten fünf bis zehn Prozent an Motivation fehlen, reicht es nicht“, so Pedersen.

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