FORMEL 1

Kevin Magnussen im Stich gelassen

Kevin Magnussen im Stich gelassen

Kevin Magnussen im Stich gelassen

Suzuka
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Kevin Magnussen war auch an seinem Teamkollegen Romain Grosjean vorbeigezogen. Foto: Behrouz Mehri/AFP/Ritzau Scanpix

Beim Großen Preis von Japan legte der dänische Formel 1-Fahrer einen spektakulären Start hin. Doch ein verpatzter Boxenstopp warf ihn wieder ans Ende des Feldes. Valtteri Bottas gewann das Rennen.

Nach einem misslungenen Qualifikationsrennen musste Kevin Magnussen den Grand Prix von Japan aus der 19. Position beginnen.

Nach wenigen Kurven hatte der dänische Rennfahrer allerdings schon sechs Kontrahenten überholen können und lag auf Rang 13.

Auch an Teamkollege Romain Grosjean konnte Magnussen vorbeiziehen. Die Hoffnung auf WM-Punkte wuchs, bis er in der Mitte des Rennens erstmals in die Boxengasse musste.

„Was war da denn los?!", hieß es von Magnussen über Funk, als er die Boxengasse wieder verlassen hatte und sich auf dem 19. Platz wiederfand. Die Techniker entschuldigten sich.

Es gelang Magnussen nicht noch einmal, sich heranzukämpfen. Zu groß war der Vorsprung der Konkurrenz und zu schwach der Motor seines Boliden. Der dänische Formel 1-Fahrer beendete das Rennen auf dem 17. Platz.

Als erster kam Valtteri Bottas mit seinem Mercedes ins Ziel. Zweiter wurde Sebastian Vettel im Ferrari vor dem Gesamtführenden Lewis Hamilton (Mercedes). Der deutsche Rennstall sicherte sich mit dem Ergebnis die Konstrukteursmeisterschaft.

Es bleiben noch vier Rennen zu fahren. Lewis Hamilton führt die Fahrerwertung an.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Das dunkle Netz“