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Kim Poulsen soll den Divisions-Fußball nach Sonderburg bringen

Kim Poulsen soll den Divisions-Fußball nach Sonderburg bringen

Kim Poulsen soll den Divisions-Fußball nach Sonderburg bringen

Sonderburg/Sønderborg
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Kim Poulsen war zuletzt in der Saison 2013/14 für Silkeborg IF in der Superliga aktiv. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Der FC Sønderborg hat den ehemaligen Superliga-Trainer und Nationaltrainer Tanzanias Kim Poulsen als neuen hauptamtlichen Manager vorgestellt und will mit einem Masterplan für die nächsten vier Jahre in den Divisions-Fußball klettern.

Die Fußballer vom FC Sønderborg mussten vor wenigen Wochen den Abstieg aus der Dänemarkserie in die Jütlandserie hinnehmen, doch bald soll es sportlich steil nach oben gehen. Die Sonderburger haben viel vor, wollen mit einem Masterplan für die nächsten vier Jahre in den Divisions-Fußball vordringen und haben einen in Fußball-Kreisen prominenten Namen geholt, um diesen Masterplan umzusetzen.

Der Nordschleswiger konnte bereits am 11. Juni verraten, dass es sich um Kim Poulsen handelt. Der FC Sønderborg hat nun den ehemaligen Superliga-Trainer und Nationaltrainer Tanzanias als neuen hauptamtlichen Manager vorgestellt.

Der 59-Jährige kehrt somit in seine Heimatstadt zurück, doch die Erfolge in seiner langen Trainerkarriere hat er woanders gefeiert. Kim Poulsen machte sich einen Namen, als er von 1987 bis 1995 Trainer von Aarhus Fremad war und den Klub von der Serie 3 in die Superliga führte. Danach folgten in Dänemark die Stationen AC Horsens, Viborg FF, Randers FC, Vejle Boldklub, Næstved Boldklub, FC Hjørring und zuletzt in der Saison 2014/15 Silkeborg IF. Im Ausland war er U18- und U23-Nationaltrainer in Singapur und von 2012 bis 2014 A-Nationaltrainer in Tanzania, wo er die vergangenen Jahre verantwortlich für alle Jugend-Nationaltrainer war.

„Ich bin in Sonderburg aufgewachsen, habe bei SB, wie es damals noch hieß, Fußball gespielt und habe die Stadt vor fast 40 Jahren mit meiner Freundin, meiner heutigen Ehefrau, verlassen, um nach Aarhus zu ziehen. Hier habe ich mich zum Fußball-Trainer ausgebildet und arbeite mittlerweile als FIFA-Instukteur“, so Kim Poulsen, der aus Tanzania kommend sich in Sonderburg niedergelassen hat und hier eine reizvolle Aufgabe sieht: „Ich bin von dem Drive beeindruckt, den man hier in Sonderburg hat. Ich hatte keine Zweifel, dass ich die lange Reise mitmachen möchte, um Sonderburg in den Divisions-Fußball zu bringen.“

Der FC Sønderborg hat für diese Vorhaben die Partner Broager Sparekasse, Linak, Sønderborg Kommune und Sønderborg Talent Akademi im Rücken, die lange Reise beginnt aber in der Jütlandserie.

„Ich hätte gerne gesehen, dass wir in der Dänemarkserie begonnen hätten, aber jetzt ist unser Ausgangspunkt die Jütlandserie. Ich will mich nicht festlegen, wann wir unsere Ziele erreicht haben müssen. Unser Fokus ist auf den Prozess, nicht auf das Ziel gerichtet. Nur dann erreichen wir unser Ziel. Das war auch der Schlüssel zum Erfolg bei Aarhus Fremad, dass wir nicht stur auf das nächste Ziel geblickt haben, sondern ständig versucht haben, uns zu verbessern", sagt Kim Poulsen, der viel dafür tun wird, ein gutes Umfeld zu schaffen, damit der ständige Spielerflucht der vergangenen Jahre vermieden kann.

Das Ziel des Klubs ist es allerdings, dass man spätestens 2022 im Divisions-Fußball zu finden ist.

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