Formel 1

Magnussen rutscht in Monte Carlo weit zurück

Magnussen rutscht in Monte Carlo weit zurück

Magnussen rutscht in Monte Carlo weit zurück

Monte Carlo
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Kevin Magnussen rutschte vom fünften auf den zwölften Platz ab. Foto: Gonzalo Fuentes/Ritzau Scanpix

Nach einer hervorragenden Qualifikation war Kevin Magnussen beim Großen Preis von Monaco von der fünften Startposition aus ins Rennen gegangen, doch der dänische Formel-1-Fahrer musste sich in den engen Straßen Monte Carlos mit einem enttäuschenden zwölften Platz zufrieden geben.

„Ich weiß nicht richtig, was schief ging. Das Team hat das ganze Wochenende einen fantastischen Job gemacht. Alles lief rund – bis zum Rennen“, meinte Kevin Magnussen zu TV3+: „Wir können das Positive mitnehmen. Das Auto ist gut gewesen, und da ist es nur ärgerlich, dass das Rennen so verlaufen ist.“

Eine verfehlte Rennstrategie kam Kevin Magnussen beim Großen Preis von Monaco teuer zu stehen. Der dänische Rennfahrer wurde in der zwölften Runde von seinem Haas-Team zum Boxenstopp beordert, wo die Softreifen mit Mediumreifen ausgetauscht wurden. Dies sollte sich als Fehler herausstellen, denn die Konkurrenten um ihn herum blieben auf der Rennstrecke, und als Magnussen als 14. das Rennen wieder aufnahm, konnte er zur Spitze nicht wieder aufschließen. Der Haas-Pilot war auf den engen Straßen Monte Carlos hinter langsameren Autos gefangen und konnte gegen die taktierende Konkurrenz nicht mehr überholen.

Lewis Hamilton war in Monaco phasenweise der Verzweiflung nahe, schimpfte mehrfach mit seinem Mercedes-Team über die Reifenstrategie - doch am Ende gewann er auch dieses Rennen. Sebastian Vettel zeigte sich stark verbessert.

Hamilton hatte bereits in der 50. von 78 Runden auf dem spektakulären Stadtkurs im Fürstentum Alarm gefunkt: "Der linke Vorderreifen ist tot!" Sein Renningenieur konterte kühl: "Bleib draußen, solange es geht. Wir kommen jetzt nicht rein." Neun Runden nörgelte er weiter, rief dann fast verzweifelt klingend: "Ich weiß nicht, wie ihr euch das vorstellt. Wir brauchen ein Wunder."

Doch das trat ein: Die Mediumreifen hielten entgegen der Annahme von Hamilton bis zum Ziel, der Brite baute mit seinem vierten Saisonsieg seine Führung in der Gesamtwertung aus. Rang zwei ging an Sebastian Vettel, der ebenso wie der drittplatzierte Valtteri Bottas von einer Strafe gegen Max Verstappen profitierte - der Niederländer kam zwar als Zweiter ins Ziel, wurde aber als Vierter gewertet.

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