Corona-Krise

Nach wie vor hohe Inzidenz in Buhrkall und Bülderup

Nach wie vor hohe Inzidenz in Buhrkall und Bülderup

Nach wie vor hohe Inzidenz in Buhrkall und Bülderup

Bülderup/Bylderup
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Das Testen ist im Raum Bülderup wegen hoher Infektionszahlen forciert worden (Archivfoto). Foto: Karin Riggelsen

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In den Kirchengemeinden westlich von Tingleff (Tinglev) sind die Infektionszahlen in die Höhe geschnellt. Als Hotspot gilt die Bülderuper Schule. Die Kommune hofft, das Problem mit verstärktem Testen in den Griff zu bekommen.

In Dänemark und in anderen Ländern ist ein Anstieg der Corona-Infektionen zu verzeichnen. Auch in der Kommune Apenrade (Aabenraa) sind die Zahlen in den vergangenen Tagen kontinuierlich gestiegen.

Im landesweiten Vergleich liegt die Kommune aber noch im mittleren Bereich. Laut Daten des staatlichen Seruminstituts vom 5. November beträgt der Inzidenzwert 290,6 (Anzahl infizierter Personen pro 100.000 Einwohner). Die Infektionszahl liegt bei 170.

In den Kirchengemeinden Buhrkall (Burkall) und Bülderup sieht das anders aus.

Hohe Inzidenz

Buhrkall nahm am Donnerstag in der Tabelle des Seruminstituts sogar die Spitzenposition ein, da die Neuinfektionen der vergangenen Tage im Verhältnis zur Einwohnerzahl sehr hoch war.

Der Inzidenzwert lag am 4. November bei 1.849. Die Anzahl infizierter Personen (Sieben-Tage-Wert) betrug 30.

Auch Bülderup ist mit einer Inzidenz von aktuell 1.737 und 16 Infektionen oben in der Tabelle mit über 2.000 Kirchengemeinden zu finden.

Man habe die Situation in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsbehörde im Blick, versichert Karen Storgaard Larsen, Gesundheitsdirektorin der Kommune Apenrade.

„Die Infektionszahlen sind mit der Bülderuper Schule und dem angeschlossenen Kindergarten verknüpft. Gesundheitspersonal, Schule und die staatliche Gesundheitsbehörde sorgen dafür, dass täglich getestet wird. Das Testmobil ist vor Ort“, so Larsen.

Regelmäßiges Testen

Drastische Maßnahmen seien noch nicht in Erwägung gezogen worden.

Man hoffe, das Problem in den Griff zu bekommen, „indem die Schulklassen erst einmal voneinander getrennt bleiben und schulische Versammlungen vermieden werden. Das Allerwichtigste ist aber das Testen. Das gilt auch für die Menschen außerhalb der Schule. Zum Glück ist die Zahl geimpfter Bürgerinnen und Bürger in den beiden Kirchspielen verhältnismäßig hoch“, sagt die Direktorin.

Nicht nur die Menschen im Raum Bülderup sind aufgefordert, wieder mehr Vorsicht walten zu lassen, wie Hygienemaßnahmen beachten und Nahkontakt vermeiden.

In den erwähnten Kirchspielen liegt die Deutsche Schule Buhrkall.

Auch hier ist das Corona-Problem zwangsläufig wieder neu in den Fokus gerückt, zumal es ebenfalls einen Corona-Fall gegeben hat.

Sämtliche Eltern seien informiert worden und an der Schule werde regelmäßig getestet, so Schulleiterin Ute Eigenmann.

Man habe den Fernunterricht noch einmal geübt und greife zum Teil wieder darauf zurück mit der Hoffnung, dass sich die Lage schnellstmöglich wieder entspannt.

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