Gesellschaft

Leben im „Getto“ besser als sein Ruf

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jt
Kopenhagen
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Vollsmose in Odense Foto: Malte Kristiansen/Ritzau Scanpix

Bewohner sozial belasteter Wohngebiete fühlen sich laut einer neuen Umfrage sicher.

Überfälle, Brandstiftungen und Ältere, die aus Furcht ihre Wohnungen nicht verlassen wollen. Das ist laut den Medien Alltag in den sozial belasteten Wohngebieten, den sogenannten „Gettos“ in Dänemark. Doch das sehen viele Bewohner anders, wie eine neue Umfrage des Nationalen Forschungszentrums für Wohlfahrt (Vive) zeigt.

Demnach fühlen sich sieben von zehn Bewohner sicher im „Getto“. „Trotz der vielen Herausforderungen in den besagten Wohngebieten, fühlen sich die Bewohner sicher und wohl“, erklärt Vive-Chefanalytikerin Gunvor Christensen.

Es ist das erste Mal, dass in Dänemark eine solch große Analyse durchgeführt wird. Mehr als 10.000 Bewohner in 400 Wohngebieten haben an der Umfrage teilgenommen, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Am sichersten fühlen sich laut Analyse Kinderfamilien, Personen aus nicht-westlichen Ländern und die älteren Bewohner.

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