Bus und Bahn

Weniger Passagiere kosten die Gesellschaft Milliarden

Weniger Passagiere kosten die Gesellschaft Milliarden

Weniger Passagiere kosten die Gesellschaft Milliarden

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: René Strandbygaard/DSB

Sollten in Zukunft rund zehn Prozent der Passagiere den öffentlichen Verkehrsmitteln den Rücken kehren, kommt das der Gesellschaft teuer zu stehen. Das zeigt eine neue Analyse des Beratungsunternehmens COWI.

Sollten in Zukunft rund zehn Prozent der Passagiere den öffentlichen Verkehrsmitteln den Rücken kehren, kommt das der Gesellschaft teuer zu stehen. Das zeigt eine neue Analyse des Beratungsunternehmens COWI.

Die Politiker des Landes sollten sich gut überlegen, ob sie die Mittel für die öffentlichen Verkehrsmittel kürzen wollen oder nicht. Eine neue Analyse des Beratungsunternehmens COWi zeigt, dass lediglich zehn Prozent weniger Passagiere in den Zügen und Bussen Dänemarks der Gesellschaft 900 Millionen Kronen jährlich kosten würden. Sollte ein Drittel der Kunden den Bus oder die Bahn durch das eigene Auto ersetzen, dann bedeute das einen Verlust von rund drei Milliarden Kronen im Jahr, schreibt die Tageszeitung Jyllands-Posten.

Der dänische Wirtschaftsverband Dansk Industri (DI) hat die Analyse in Auftrag gegeben. Der Direktor des Verbandes meint, dass eine solche Untersuchung für den kommenden Zusammenhalt der Gesellschaft wichtig sei. „Wir können auf öffentliche Verkehrsmittel in einem zusammenhängenden Transportsystem nicht verzichten“, sagt der Direktor von DI, Michael Svane, der sich gleichzeitig für bessere Straßenverhältnisse in Dänemark einsetzt.

„Hätten wir nicht den Bus oder die Bahn, dann wäre der Druck auf das jetzige Straßennetz immens hoch. Die Analyse zeigt, dass auch die öffentlichen Verkehrsmittel eine Priorität haben sollten – das kommt der Gesellschaft und den Autofahrern zugute“, so Svane zu Jyllands-Posten.

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