Reisen

Nach Hochwasser: Dänische Touristen in Deutschland sollen gut planen

Nach Hochwasser: Dänische Touristen in Deutschland sollen gut planen

Dänische Touristen in Deutschland sollen gut planen

dodo/Ritzau
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Die Wassermassen haben viele Städte und Orte in Westdeutschland verschlungen. Foto: Sebastien Bozon/AFP/Ritzau Scanpix

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Das Außenministerium fordert Dänen, die nach Deutschland reisen, auf, die Nachrichten zu lesen und in Überschwemmungsgebieten das Navigationssystem zu verwenden.

Durch eine der schlimmsten Überschwemmungen, die Deutschland seit Jahrzehnten erlebt und die bereits über 100 Todesopfer gefordert hat, stehen in Westdeutschland viele Orte unter Wasser.

Die deutsche Autobahn A1, die viele dänische Bürgerinnen und Bürge für Fahrten in den Süden nutzen, ist auf einem Teil der Strecke gesperrt, und auch anderswo in Deutschland führen die großen Wassermengen zu Verkehrsproblemen.

Daher empfiehlt das dänische Außenministerium seinen Landsleuten, ihre Reise nach und durch Deutschland gut zu planen.

Auf dem Laufenden bleiben

„Das Außenministerium empfiehlt, eine Reise zu planen und sich über die lokalen Nachrichtenmedien und die deutschen Behörden über die Situation und deren Entwicklung auf dem Laufenden zu halten“, so das Ministerium in einer Mail an die Nachrichtenagentur Ritzau.

Wer mit Auto, Bus oder Bahn durch Deutschland fährt, sollte sich bewusst sein, dass die Niederschläge und Überschwemmungen das Straßen- und Bahnnetz an manchen Stellen lahmgelegt haben. In überschwemmten Gebieten sollte beim Reisen mit dem eigenen Auto zudem unbedingt das Navigationssystem genutzt werden, heißt es.

Die Wassermassen haben bisher 133 Todesopfer gefordert und ganze Städte zerstört.

Mehr lesen

Leserbrief

Jan Køpke Christensen
„Handicappede skal fri af kommunerne“