Coronavirus

Regierung will Corona-Bußgelder erhöhen

Regierung will Corona-Bußgelder erhöhen

Regierung will Corona-Bußgelder erhöhen

ritzau/gn
Kopenhagen/København
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Regierungschefin Mette Frederiksen möchte höhere Corona-Bußgelder und legt dem Folketing Donnerstag ein Eilgesetz vor. Foto: Ida Guldbæk Arentsen/Ritzau Scanpix

Wer das Versammlungsverbot missachtet, soll in Zukunft ein Bußgeld in Höhe von 2.500 Kronen bezahlen. Unternehmen riskieren Bußgeld in Höhe von 150.000 Kronen.

Wer die Corona-Maßnahmen des Folketings missachtet, muss in Zukunft noch tiefer in die Tasche greifen. Die dänische Regierung legt Donnerstag ein Eilgesetz vor, das höhere Bußgelder beinhaltet.
Bei Missachtung des Versammlungsverbots soll jede Person in Zukunft 2.500 Kronen bezahlen. Bisher waren es 1.500 Kronen.

Das Versammlungsverbot, das vom Folketing verabschiedet wurde, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, beziehungsweise zu entschleunigen, sieht vor, dass sich maximal zehn Personen versammeln dürfen. Das gilt sowohl für drinnen als auch im Freien.

Für Unternehmen kann es teuer werden

Unternehmen, die die Corona-Maßnahmen missachten, werden ebenfalls zur Kasse gebeten. Eine Kneipe in Henne Strand bei Esbjerg musste vergangene Woche 5.000 Kronen bezahlen, weil sich Gäste im Lokal befanden. Dabei dürfen Bars, Restaurants und Cafés nicht mehr geöffnet haben – nur für Take-away-Mahlzeiten.

Die Bußgelder sollen laut dem Regierungsvorschlag nun bei 10.000 Kronen beginnen. Bei mehrmaliger Missachtung und vielen Personen kann sogar ein Bußgeld von bis zu 150.000 Kronen verhängt werden.

Das Eilgesetz wird am Donnerstag erstmalig im Folketing behandelt, und soll Dienstag endgültig verabschiedet werden.

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