Ausbildung und Studium

Statt geplante 1.000: 192 Studenten besuchen ausgelagerte Institutionen

Statt geplante 1.000: 192 Studenten besuchen ausgelagerte Institutionen

Statt geplante 1.000: 192 Studenten besuchen ausgelagerte Institutionen

jrp/Ritzau
Kopenhagen
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Nicht nur in den großen Städten soll studiert werden, sonder auch in kleineren Orten. Das klappt allerdings noch nicht, wie sich zeigt. Foto: Mathias Bojesen / Ritzau Scanpix

Von dem Ziel, bis zu 1.000 junge Menschen in sogenannten Ausbildungsstationen, die außerhalb der großen Städte liegen, zu unterrichten, ist die Regierung weit entfernt. Ein Sprecher der Fachhochschulen nennt Gründe, woran das seines Erachtens liegt.

192 Studenten besuchten im März dieses Jahres eine der Ausbildungsstationen (uddannelsesstationer), die von der Regierung 2018 eingeführt wurden, um Studiengänge aus den großen Städten in die kleinen Städte zu überführen. Das geht aus einer Akteneinsicht hervor, die die Zeitung „Magisterbladet“ hatte.

Allerdings rechnete die Regierung mit bis zu 1.000 Studenten, die in den „Satelliten“ ausgebildet werden sollen.

Zu wenig Geld – zu wenig Planung

Das sieht Stefan Hermann, Sprecher der Fachhochschulschulrektoren, als Problem. Als Grund für die seiner Meinung nach schwachen Zahlen nennt er Unterfinanzierung – es wurden knapp 160 Millionen Kronen bereitgestellt – sowie die nicht durchdachte Planung. „Wenn man neue Ausbildungsinstitutionen einrichtet, sollte man das zeitig planen – und vor allem zusammen mit uns“, sagte er gegenüber der Zeitung „Magisterbladet“. Das Projekt ist Teil des Dezentralisierungsprozesses und soll für mehr Leben auf dem Lande sorgen, so der Plan der Regierung.

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