Rendsburg

„Dannebrog“ durchfährt Nord-Ostsee-Kanal

„Dannebrog“ durchfährt Nord-Ostsee-Kanal

„Dannebrog“ durchfährt Nord-Ostsee-Kanal

Frank Höfer/shz.de
Rendsburg
Zuletzt aktualisiert um:
Die königliche Yacht „Dannebrog“ auf dem Weg in Richtung Holtenau. Im Hintergrund ist der Rendsburger Schwerlasthafen zu sehen. Foto: Frank Höfer/shz.de

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Die „Dannebrog“ kann man aktuell im Nord-Ostsee-Kanal bewundern. Die Schiffsbegrüßungsanlage in Rendsburg spielte bei der Vorbeifahrt der Staatsyacht die dänische Nationalhymne. Die Mannschaft reagierte sofort.

Dieses Schiff steht wie kaum ein zweites für königlichen Glanz. Die dänische Staatsyacht „Dannebrog“ durchfährt den Nord-Ostsee-Kanal in Richtung Kiel. Das fast 80 Meter lange Schiff wird von Königin Margrethe II. und der königlichen Familie für Staatsbesuche und private Reisen genutzt. Aktuell befindet es sich auf einer Überführungsfahrt von Esbjerg nach Kopenhagen. Am späten Nachmittag dürfte es die Schleuse in Holtenau erreichen.

Königin nicht zu entdecken

Königin Margrethe II. war vom Ufer aus nicht zu entdecken – wohl aber zahlreiche uniformierte Besatzungsmitglieder. In Rendsburg ereignete sich eine kuriose Szene. Noch 50 Meter westlich der Hochbrücke, auf Höhe der Wohnmobilplätze neben dem Kreishafen, stand die Besatzung unsortiert im hinteren Bereich der Luxusyacht herum.

Als an der Schiffsbegrüßungsanlage die dänische Nationalhymne erklang, standen die Besatzungsmitglieder stramm. Foto: Frank Höfer/shz.de

Dann kam plötzlich Bewegung in die majestätische Crew. Denn die Schiffsbegrüßungsanlage am Nordufer spielte die dänische Nationalhymne. Zackig stellte sich die Mannschaft in Reih und Glied auf – backbord, damit die Zuschauer an der Anlage sie auch gut sehen konnten.

Raddampfer „Freya“ schipperte vorbei

Sekunden später fuhr auch noch der Raddampfer „Freya“ dicht an der „Dannebrog“ vorbei. Spätestens in diesem Moment könnte auch Königin Margrethe II. aus einem der kleinen Bullaugen im Bauch der Yacht geschaut haben.

Nur wenigen Passanten fiel auf, dass ein besonderes Schiff an ihnen vorbei schipperte. Foto: Frank Höfer/shz.de

Von den Wohnmobilisten indes wussten die wenigsten, welche maritime Berühmtheit da an ihnen vorbei schipperte. Ein Reisemobil mit dänischem Kennzeichen war auf der Anlage nicht vertreten. Nur eine kleine bayerische Flagge flatterte im Wind.

Zuletzt Motorprobleme

Die „Dannebrog“ hatte zuletzt mit technischen Problemen zu kämpfen. Mitte Juli wollte Königin Magrethe II. mit der Yacht zu den Färöer-Inseln reisen. Doch die Motorprobleme mit dem 1932 gebauten Schiff zwangen die Monarchin dazu, aufs Flugzeug umzusteigen.

Mehr lesen