Kampagne

Westjütische Kommune will mehr deutsche Zuwanderer

Westjütische Kommune will mehr deutsche Zuwanderer

Westjütische Kommune will mehr deutsche Zuwanderer

jt
Skjern
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Mikkel Heriba/Visit Denmark

In der Kommune Ringkøbing-Skjern fehlt es an qualifizierter Arbeitskraft. Deshalb hat die Kommune eine neue Kampagne zur Rekrutierung deutscher Touristen gestartet.

Viele deutsche Touristen, die an der Westküste Dänemarks ihren Urlaub verbringen, träumen davon, sich auch dort dauerhaft anzusiedeln. Das meint die Kommune Ringkøbing-Skjern, die im vergangenen Jahr eine Kampagne ins Leben gerufen hat, die dafür sorgen soll, dass die Deutschen dort sesshaft werden. Das berichtet die Tageszeitung „Jyllands-Posten“.

„Viele unserer Unternehmen brauchen Arbeitskräfte und es ist mühsam, diese aus den anderen Landesteilen Dänemarks zu rekrutieren. Deshalb versuchen wir Ausländern, die einen Job suchen, unter die Arme zu greifen – auch, weil wir gerne mehr Einwohner in unserer Kommune haben wollen“, erklärt der Vorsitzende des Wachstums- und Gewerbeausschusses, Søren Elbæk.

Laut Kommune habe die Kampagne für viel Aufsehen gesorgt. So viel, dass die Kommune einen sogenannten Zuwanderer-Guide mit Telefonsprechzeiten und einer Mailbox, die potenzielle Zuwanderer mit Rat und Tat zur Seite stehen, eingerichtet hat.

Mehr lesen

Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Einseitige Grenzöffnung“

Leserbrief

Brigitte Handler
„Eigene Trägerschaft mit eigenem Vorstand für den Knivsberg“