Cyberangriffe

Dänische Industrie: „Wir sollten uns fürchten"

Dänische Industrie: „Wir sollten uns fürchten"

Dänische Industrie: „Wir sollten uns fürchten"

Børsen/gn
Kopenhagen/København
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Der Hauptsitz von William Demant in Dänemark. Foto: Pressefoto: William Demant

Das dänische Unternehmen William Demant hat die Kosten nach einem Hackerangriff berechnet: 550 Millionen Kronen.

Es war eine teure Angelegenheit, als das dänische Unternehmen William Demant Anfang des Monats ungebetenen Besuch in den IT-Systemen hatte: Der Cyberangriff hat den Konzern 550 Millionen Kronen gekostet.

Die Hacker-Gefahr war noch nie so groß, lautet die Warnung vom Industrieverband, Dansk Industri (DI)

„Wir sollten uns fürchten", sagt Lars Frelle-Petersen, bei DI verantwortlich für den Bereich Digitalisierung, der Wirtschaftszeitung „Børsen". „Cyberangriffe sind eine der größten Gefahren gegen unsere Unternehmen und gegen die öffentliche Infrastruktur."

Der Hörgerätehersteller ist das zweite dänische Spitzenunternehmen, das einen schlimmen Hackerangriff erlebt hat. 2017 war A.P. Møller-Mærsk betroffen – die Kosten und Verluste für Mærsk beliefen sich damals auf zwei Milliarden Kronen.

„Wir haben jetzt zwei Unternehmen, die in Verbindung mit einem Cyberangriff teures Lehrgeld gezahlt haben. Es wäre schade, wenn die Wirtschaft daraus nicht ihre Lehren zieht und voneinander lernt", sagt Thomas Lund-Sørensen, Chef des Centers für Cybersicherheit zu „Børsen".

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