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Millionär will Flugbetrieb in Aarhus verdreifachen

Millionär will Flugbetrieb in Aarhus verdreifachen

Millionär will Flugbetrieb in Aarhus verdreifachen

Ritzau/dt
Aarhus
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Aarhus will den Flughafenbetrieb mit neuen internationalen Strecken ausbauen. Foto: VisitDjursland

Vom Flughafen in Aarhus soll es zukünftig Urlaubs-Charterflüge nach ganz Europa geben – vielleicht sogar nach New York, gibt ein neuer privater Investor, Jens Stausholm, bekannt.

30 Millionen Kronen hat der Aarhuser Geschäftsmann Jens Bjørnstad für einen 20- Prozent-Anteil am Flughafen in Aarhus gezahlt.

Mit diesem Engagement will der neue Investor es zusammen mit den bisherigen Eigentümern – Aarhus Kommune, Norddjurs Kommune und Syddjurs Kommune – schaffen, den Flughafen zu modernisieren und neue Flugrouten einzurichten.

„Wir werden von den Gebäuden her einen moderneren Airport erhalten, aber das Wichtigste ist, dass es neue Flugrouten geben wird“, sagt Jens Stausholm zum Sender TV2 Østjylland.

Der Flugbetrieb soll seinen Aussagen zufolge in den kommenden sechs Jahren verdreifacht werden. Alle großen Ziele in Europa, wie Amsterdam und Frankfurt, sollen angeflogen werden.

„Eventuell wird SAS auch direkt nach New York fliegen“, so der Investor. Dazu soll sehr auf Charter gesetzt werden sowie auf die Fluggesellschaften Ryanair und Easy Jet.

Bisher waren die beteiligten drei Kommunen alleinige Eigner, doch alle drei haben in ihren Ratsversammlungen in den vergangenen Tagen den Beschluss gefasst, auch private Investoren zuzulassen.

Investor Jens Stausholm ist bereits einige Jahre lang Mitglied in der Geschäftsführung des Flughafens gewesen.

Enormes Potenzial

„Wir sehen ein enormes Potenzial. Unser Flughafen hat in ganz Jütland das größte Einzugsgebiet von Passagieren. Wenn wir für die Menschen in Østjylland sicherstellen, dass es viele Flüge gibt, kommen die Passagiere ganz von allein“, so Jens Stausholm.

Die gesamte Investition soll, zusammen mit den drei Kommunen, 130 Millionen Kronen betragen. Der Investor kann sich gut einen noch größeren Anteil am Flughafen vorstellen.

„Unsere Strategie in den nächsten fünf bis zehn Jahren ist es, den Flughafen ganz zu übernehmen, sodass er 100 Prozent im Privatbesitz ist“, sagt er gegenüber TV2 Østjylland.

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