Königshaus

Königliche Tränen bei der Beisetzung von Prinz Henrik

Königliche Tränen bei der Beisetzung von Prinz Henrik

Königliche Tränen bei der Beisetzung von Prinz Henrik

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Prinz Joachim, Kronprinzessin Mary, Kronprinz Frederik und Königin Margrethe Foto: Scanpix

Am Dienstag fand in der Schlosskirche von Christiansborg die Beisetzung von Prinz Henrik statt. Eingeladen war auf Wunsch des Verstorbenen nur ein enger Kreis.

Prinz Henrik ist am Dienstagvormittag in der Schlosskirche von Christiansborg beigesetzt worden.

Der königliche Kaplan Erik Norman Svendsen leitete die Beisetzung. Er sagte während der Bestattungszeremonie: „Prinz von Dänemark, von der Erde bist du gekommen, zu Erde sollst du werden, aus der Erde wirst du wieder auferstehen.“

Die Angehörigen betreten die Schlosskirche. Foto: Scanpix

In seiner Predigt sprach er über das vielfältige Leben des Prinzen, seine Beziehung zur dänischen Presse und seine Rolle im Königshaus. „Der Prinz ist sich immer selbst treu geblieben, und setzte seinen Hut auf, wie er wollte. Er war bunt, unerschrocken und französisch – so hat es oft in der Presse geklungen, einige Zeit fühlte sich der Prinz gemobbt.“

Svendsen erwähnte zudem in seiner Rede, dass der Prinz sich stets mit Familie und Freunden umgab und die größte Stütze der Königin war.

Leibgarde am Sarg des verstorbenen Prinzen. Foto: Scanpix

Lediglich 60 Gäste waren zur privaten Beisetzung eingeladen – dies war ein Wunsch von Prinz Henrik, der am 13. Februar im Alter von 83 Jahren auf Schloss Fredensborg starb.

Neben der königlichen Familie, Angestellten des Hofes und offiziellen Vertretern Dänemarks wie Regierungschef Lars Løkke Rasmussen (Venstre) waren hauptsächlich Angehörige aus der französischen Familie des Prinzen anwesend.

Der Bruder von Prinz Henrik, Etienne de Laborde de Monpezat. Foto: Scanpix
Die Leibgarde trägt den Sarg nach der Beisetzung aus der Schlosskirche. Foto: Scanpix
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