Corona-Modellregion

Keine Kontrollen an den Fähranlegern in Wyk und Wittdün

Keine Kontrollen an den Fähranlegern in Wyk und Wittdün

Keine Kontrollen an den Fähranlegern in Wyk und Wittdün

ib/shz.de
Föhr/Amrum
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Anreisende Gäste sollen nicht kontrolliert werden. Foto: Peter Schulze

Die Föhr-Amrumer Amtsverwaltung teilt erste Details zur Umsetzung des Modellprojektes auf den Inseln mit.

Der Kreis Nordfriesland ist Tourismus-Modellregion, damit kann der Tourismus voraussichtlich ab dem 1. Mai eingeschränkt wieder beginnen.

Das Amt Föhr-Amrum weist in einer Mitteilung darauf hin, dass die Teilnahme an dem Projekt freiwillig sei. Betriebe, die an dem Modellprojekt teilnehmen wollten, müssten sich über ein Onlineformular beim Kreis anmelden. Dieses werde derzeit entwickelt und solle zeitnah unter nordfriesland.de/Modellregion verlinkt werden. Jeder Betrieb, der die Projektvoraussetzungen erfülle, dürfe teilnehmen.

Keine Kontrollen an den Fährhäfen

Zudem betont das Amt Föhr-Amrum, dass es in den Häfen von Wyk und Wittdün keine Kontrollen der ankommenden Gäste geben solle. Da es kein Betretungsverbot für die Inseln gibt, dürfe jeder Tourist – auch ohne negativen Corona-Test – anreisen. Testergebnisse müssten Gäste nur vorlegen, wenn sie in einem Beherbergungsbetrieb übernachten. Hier dürfe der Test nicht älter als 48 Stunden sein.

Ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein dürfe, sei auch beim Besuch von Gaststätten oder der Wahrnehmung sonstiger touristischer Angebote erforderlich. In allen Fällen obliege die Kontrolle der Tests dem jeweiligen Vermieter, Betreiber oder Veranstalter. Das Ordnungsamt, so kündigt die Amtsverwaltung an, werde die Einhaltung der Regeln stichprobenartig beziehungsweise anlassbezogen kontrollieren.

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