Minderheitenpolitik

Minderheitenbeauftragter informierte sich bei Vincze

Minderheitenbeauftragter informierte sich bei Vincze

Minderheitenbeauftragter informierte sich bei Vincze

DN
Brüssel
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Bernd Fabritius (l.) bei Loránt Vincze in Brüssel. Foto: bmi

Bei einem Treffen zwischen Bernd Fabritius und Loránt Vincze stand unter anderem die Bürgerinitiative „Minority Safepack“ auf der Tagesordnung.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Bernd Fabritius (CSU), ist zu politischen Gesprächen nach Brüssel gereist.

Mit dem Präsidenten der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN), Loránt Vincze, besprach Fabritius die Chancen und Risiken der von der FUEN initiierten Europäischen Bürgerinitiative „Minority Safepack“, die im kommenden Jahr der Europäischen Kommission vorgelegt wird. Das berichtet das Bundesministerium des Innern in einer Pressemitteilung.

Im Gespräch mit der Vorsitzenden des Haushaltskontrollausschusses des Europäischen Parlaments, Monika Hohlmeier (CSU), besprach der Beauftragte außerdem die europäische Dimension des Schutzes nationaler Minderheiten und informierte sich über aktuelle Vorhaben auf europäischer Ebene in seinem Tätigkeitsgebiet.

Die 1949 gegründete FUEN ist der größte Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Europa. Sie vertritt derzeit nach eigenen Angaben 107 Mitgliedsorganisationen aus 35 europäischen Staaten. Unter ihrem Dach sind neben anderen sowohl Verbände der vier autochthonen nationalen Minderheiten in Deutschland als auch der deutschen Minderheiten in den Staaten Mittel- und Osteuropas, der früheren Sowjetunion und Dänemark vereint.

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