Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

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Der Nachrichtenüberblick am Donnerstag

DN
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Paweł Czerwiński/Unsplash

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

Coop spendet 2,7 Millionen Kronen an die Anti-Krebsorganisation

Der Supermarktkonzern Coop wird im Zuge des Volkstreffens auf Bornholm einen Scheck in Höhe von 2,7 Millionen Kronen an die Anti-Krebsorganisation Kræftens Bekæmpelse überreichen. Das Geld soll laut Unternehmensangaben dafür verwendet werden, junge Menschen vom Rauchen abzuhalten. Seit September 2018 hatte der Konzern Zigaretten aus den Verkaufsregalen in den Irma-Supermärkten verbannt. Der Zigarettenverkauf fiel demnach um rund zehn Prozent, während der Verkauf von Zigaretten in den übrigen Supermärkten des Konzerns um fünf Prozent zunahm. Dieses Plus spendet das Unternehmen nun an die Organisation. „Wir freuen uns über die großzügige Spende von Coop. Wir werden alles dafür tun, dass Kinder und Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, erklärt Organisationsdirektor Jesper Fisker.

Henrik Dahl entschuldigt sich

Am Mittwochabend hat sich der Parlamentsabgeordnete der Liberalen Allianz, Henrik Dahl, auf seiner Facebook-Seite für seinen „harten Ton“ nach der Folketingswahl gegenüber dem damaligen Parteivorsitzenden Anders Samuelsen entschuldigt. „Auch wenn es brenzlig wird, muss ein guter Umgangston gewählt werden. Deshalb entschuldige ich mich für den harten und rauen Ton am Wahlabend und am Tag darauf“, so Dahl. Am Wahlabend hatte er unter anderen einen Rücktritt der Parteispitze gefordert, die seiner Meinung nach durch Vetternwirtschaft die Partei zerstört habe, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Zwangsgetrennte Kinder in Asylzentren: Støjberg-Fall Teil der Regierungsverhandlungen

Für die derzeitige Integrationsministerin Inger Støjberg (Venstre) ist es offenbar schwer, den Fall bezüglich der zwangsgetrennten Paare in Asylzentren (Barnebrudssagen) loszuwerden. Nun ist der Fall gar Thema in den Regierungsverhandlungen zwischen den Sozialdemokraten, den Radikalen, den Volkssozialisten und der Einheitsliste geworden, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Volkstreffen setzt Regierungsverhandlungen auf Standby

Ab Donnerstag pilgern Politiker, Interessenorganisationen, Lobbyisten, Medienvertreter und ganz gewöhnliche Bürger zur Ostseeinsel Bornholm: Denn dort steht wieder einmal das Volkstreffen auf dem Programm – und das inmitten der Regierungsverhandlungen. Doch die Parteivorsitzende der Sozialdemokraten hat erklärt, die Verhandlungen vorübergehend auf Eis zu legen. „Jetzt ist Volkstreffen und das respektieren wir“, so Frederiksen zur Nachrichtenagentur Ritzau. Die offiziellen Verhandlungen werden laut Frederiksen am Sonnabend fortgesetzt.

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