Dokumentation

NDR zeigt Dänemark als „Land zwischen den Meeren“

NDR zeigt Dänemark als „Land zwischen den Meeren“

NDR zeigt Dänemark als „Land zwischen den Meeren“

Anna-Lena Schiemann
Dänemark
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Die NDR-Dokumentation "Land zwischen den Meeren" zeigt zahlreiche Facetten Dänemarks. Foto: Ava Coploff/Unsplash

In 270 Minuten eine komplette Rundreise durch Dänemark machen – das geht. Die NDR-Doku „Land zwischen den Meeren“ nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise von Süden nach Norden, von Osten nach Westen.

Die Reise beginnt auf den Inseln im Süden. Vom breitesten Sandstrand Nordeuropas auf Röm/Rømø nach Fanø und den Fannikerdagen und schließlich aufs Festland, nach Ripen/Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks. Nach einem Stopp in Esbjerg geht es zur Haff- und Buchtenküste mit ihren flachen Küstenseen, malerischen Fjorden und Stränden.

In den zahlreichen Bildern, die gezeigt werden, werden immer auch Geschichten erzählt. Von einer Dünenwärterin, die sich bemüht, dem Landfraß Einhalt zu gebieten – und von Touristen, die nach Strandvogt-Legenden suchen.

Weiter geht es. Vorbei an den Paraglidern am Leuchturm Bovbjerg Fyr und dem Limfjord hin nach Thybrøn, wo die Seenotretter ihre Hauptstation haben. Von den alten Bunkern in Hanstholm bis zum Ozeaneum in Hirthals, wo Besucher in die Unterwasserwelt der Nordsee eintauchen können, erzählt die Dokumentation zahlreiche Anekdoten und Geschichten.

Hoch oben im Norden bei Skagen endet der erste Teil der Dokumentation. Erstausgestrahlt wird er am 5. April 2020 im NDR.

Von Skagen nach Flensburg

Die nächste Episode läuft am 10. April. Es geht von Skagen aus nach Læsø. Hier wurden im Mittelalter die Bewohner vom „Salzfluch“ getroffen, da sie alle Bäume zur Salzgewinnung abholzten. Erst vor einem Jahrhundert begann die Aufforstung und damit auch die erneute Salzgewinnung. Heute bekommt man Laesøsalz in ganz Dänemark. Weiter die Ostseeküste hinunter liegt Dänemarks abgelegenste Insel, Anholt.

Zurück auf dem Festland zeigt die Dokumentation die Unterschiede zwischen der historischen Stadt Ebeltoft und dem modernen Aarhus. Es geht weiter nach Samsø, wo die besten Kartoffeln wachsen, und Fünen, der Heimat Hans Christian Andersens. Und von dort aus bis an die deutsch-dänische Grenze: Die Filmemacher fahren mit einem dänischen Haikutter zum Flensburger Markt. Damit endet der zweite Teil der Reise.

Von Flensburg nach Bornholm

Im dritten und letzten Teil der Dokuserie, der am 19. April ausgestrahlt wird, geht die Reise von der Flensburger Förde bis nach Bornholm.

Durch die Dänische See führt der Weg des Filmteams unter anderem auf die Insel Ærø, der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadt Dänemarks. Hier wird gerade die Rückkehr des berühmten Marstallschoner gefeiert.

Weiter geht es nach Zwischenstopps auf Svelmø und Skarø nach Langeland und schließlich nach Lolland. Dort wächst seit Jahren ein riesiger Steinkreis, das Lebenswerk des Künstlers Thomas Kadziola.

An vielen Stationen vorbei geht es nach Seeland, der größten Ostseeinsel. Hier regierten früher die Wikinger – und bei Gefahr für das Königreich erwacht Holger Danske aus seinem Jahrhundertschlaf auf Schloss Kronburg. Nach einem Abstecher nach Kopenhagen endet die Reise auf Bornholm.

Die Dokuserie von Manfred Schulz, gesprochen von Volker Lechtenbrink, zeigt zahlreiche Aspekte des dänischen Lebens, erzählt viele Geschichten. Gefördert mit Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH lädt die Dokumentation ein auf eine Tour quer durch Dänemark.

Alle Informationen zu Inhalt und Sendeterminen gibt es auf ndr.de.


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