Lob von ganz oben

Apenrader sind gut beschäftigt

Apenrader sind gut beschäftigt

Apenrader sind gut beschäftigt

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Aabenraa kommune

Das Innenministerium lobt in einer neuen Analyse die guten Rahmenbedingungen der Kommune Apenrade, wenn es darum geht, junge Menschen auf den Arbeitsmarkt zu schicken.

Aus einer Analyse des dänischen Innenministeriums geht hervor, dass die Kommune Apenrade ganz weit vorn liegt, wenn es darum geht, die jungen Leute in Ausbildung und Beschäftigung zu bekommen. Außerdem wird hervorgehoben, die Kommune biete dafür außerordentlich gute Rahmenbedingungen. Das freut die Vorsitzenden der betreffenden Ausschüsse.

Die Analyse bezieht sich auf die 15- bis 24-Jährigen, die ohne Ausbildung sowie ohne Aussicht auf eine solche dastehen. Auch stellt das Ministerium Erwartungen an die Kommunen. Diese erfüllt Apenrade besonders gut.

So wird die Vergabe der CSR-Marken für soziale Verantwortung in Firmen betont. Auch der übergreifende Einsatz für junge Menschen wird gelobt, etwa der koordinierte Jugendeinsatz, der verschiedene Verwaltungen erfordert.

„Wir möchten unsere jungen Bürger bestmöglich unterstützen. Mit dem engen Kontakt zwischen Koordinator und Bürger meinen wir, genau dies zu tun“, so Kirsten Nørgård Christensen (Venstre), die Vorsitzende des Ausbildungsausschusses. „2009 haben wir den übergreifenden Jugendeinsatz gegründet, der quer durch die Bereiche Ausbildung, Beschäftigung und Soziales läuft. Diese Zusammenarbeit hat uns in dem Bereich gestärkt, jetzt ernten wir die tollen Ergebnisse.“

Auf dem Gebiet der Beschäftigung hebt der Vorsitzende des Arbeitsmarktausschusses, Ejler Schütt (Dansk Folkeparti), die KIK-Strategien zur Beschäftigung sogenannter aktivitätsbereiter Sozialhilfeempfänger hervor: „In Apenrade legen wir besonderes Augenmerk darauf, dass unsere Mitbürger beschäftigt sind. Mit unseren KIK-Strategien haben wir zweimal in Beschäftigung investiert, und ich bin erfreut, dass dies Resultate bringt. Eine Analyse wie diese bestärkt uns darin, dass wir das Richtige tun, und wichtiger noch, bewegt sich etwas bei den Bürgern.“

Konkret beinhaltet die KIK-Strategie mehrere Einsätze, zum Beispiel das Fahrradprojekt „Unge på toppen“. Von den 39 teilnehmenden Sozialhilfeempfängern sind heute 33 selbstversorgend. Übergeordnet sei es dank KIK gelungen, die Zahl der Sozialhilfeempfänger in Apenrade um die Hälfte zu reduzieren, heißt es in einer Pressemitteilung. KIK wurde im vergangenen Jahr durch KIK II erstattet, mit dem Ziel, die Anzahl der Sozialhilfeempfänger noch vor dem Jahr 2022 auf unter 800 zu bringen.

Auch Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre) äußerst sich diesbezüglich positiv: „Die Ergebnisse zeigen mir, dass wir mit unserer Investitionsstrategie auf dem Gebiet der Beschäftigung in Kombination mit dem Einsatz für die Jugendlichen Erfolg haben. Unsere langfristige Arbeit erfährt Bestätigung. Die übergreifende koordinierte Zusammenarbeit von Verwaltungen und Ausschüssen beginnt, Früchte zu tragen. Das hat uns zu einer gut geführten Kommune gemacht.“

Mehr lesen