Bergmarathon 2019

Großes Interesse für den Jubiläumslauf

Großes Interesse für den Jubiläumslauf

Großes Interesse für den Jubiläumslauf

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin - Apenrade
Apenrade/Aabenraa
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In einem blauroten Konfettiregen laufen die Teilnehmer des Bergmarathons 2018 über die Startlinie.
2018 starteten die Teilnehmer des Bergmarathons in einem blau-roten Konfettiregen. Foto: Pressefoto

Der Apenrader Bergmarathon kann in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiern. Stündlich gehen neue Anmeldungen ein. Ist der Volkslauf im Jubiläumsjahr auf dem Weg zum Teilnehmerrekord?

Zweieinhalb Wochen vor dem Apenrader Bergmarathon am 22. Juni zeichnet sich ein deutliches Bild ab: Offensichtlich trauen sich mehr Teilnehmer einen ganzen Marathon zu.

Am Dienstag hatten sich allein für die 42,195 Kilometer lange Ochsentour durch das hügelige Terrain in und um Apenrade mehr als 200 Läufer angemeldet. In den Vorjahren waren es zum entsprechenden Zeitpunkt 171 (2018) und 165 (2017).

Jubiläumsmedaillen und Jubiläumsbuch

Das könnte damit zusammenhängen, dass der Apenrader Bergmarathon in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiern kann und sich deshalb ein paar neue Routen hat einfallen lassen. Es wurde auch eine besondere Jubiläumsmedaille entworfen, und ein Jubiläumsbuch wurde auch verfasst. Per Hussmann, Vorsitzender des Bergmarathons, ist sich ziemlich sicher, dass all diese Dinge dazu beitragen, dass der Run auf die Startnummern größer ist als in den Vorjahren.

„Es ist einfach etwas Besonderes, in einem Jubiläumsjahr mitzumachen“, stellt Hussmann fest.

Neue Rekordmarke möglich

Die positive Tendenz gilt übrigens nicht nur für die Marathonstrecke. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 2.000 Startnummern vergeben. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren zweieinhalb Wochen vor dem Rennen 1.873 Anmeldungen verzeichnet worden; im Jahr 2017 gar nur 1.806. Wenn es so weitergeht, könnte der Bergmarathon in seinem Jubiläumsjahr einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen.

Der Vorsitzende spekuliert allerdings gar nicht in Rekordmarken. „Es ist eine generelle Tendenz, dass die Teilnehmer ihre Anmeldungen bis zuletzt hinauszögern. Wir erwarten daher einen größeren Schlussspurt in der nächsten Zeit“, so Hussmann.

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