Ringreiterfest Apenrade

Künftig kostet der Zutritt auf den Festplatz Eintritt

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Karin Riggelsen

Damit das immer teurer werdende Volksfest in Apenrade finanziert werden kann, sieht sich das Ringreiterkomitee zu dieser Maßnahme gezwungen.

Die Generalversammlung des Amtsringreitervereins Apenrade findet am Dienstag, 5. März, ab 19.30 Uhr im Restaurant „Skyttegården“ statt.

Wer im Zeitraum vom 5. bis 7. Juli auf den Apenrader Ringreiterplatz möchte, muss 30 Kronen Eintritt bezahlen, hat das Ringreiterkomitee bestimmt. Wegen Kostenexplosion sieht sich das Gremium zu diesem Schritt gezwungen. Alles wird teurer. Die auftretenden Musiker verlangen höhere Gagen. Auch für Brandschutz, Sicherheit und Wasser muss deutlich mehr gezahlt werden. Allerdings werden einige Aktivitäten auf dem Ringreiterplatz dafür auch kostenlos. So ist der Zugang zum „Kinderland“ mit Hüpfburgen und anderen Attraktionen für die Allerjüngsten im Eintritt inbegriffen. Wer nicht nur einmal über den Ringreiterplatz schlendern möchte, kann für 50 Kronen ein Armband für das ganze Wochenende kaufen. Am Montag ist der Eintritt übrigens komplett frei.

Faktenbox:

Das Apenrader Ringreiterfest findet traditionell am ersten Juliwochenende statt. In diesem Jahr sollte man sich die Tage vom 5. bis 8. Juli reservieren.

Das eigentliche Ringreiterturnier findet am Sonnabend und Sonntag statt. Im Jahr 2018 zählte der Wettbewerb 318 Teilnehmer. König wurde Jørgen Schmidt aus Wollerup. Annette Bonnichsen aus Scherrebek holte sich den Kronprinzessinnentitel, während Lenette Olesen, Rangstrup, Prinzessin des Turniers wurde. Bei den Jugendlichen unter 15 Jahren holte Louise Bonnichsen aus Overby den Königstitel.

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