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Loddenhoi: Hafenbauer informierten Kommune über die kommenden Schritte

Loddenhoi: Hafenbauer informierten Kommune über die kommenden Schritte

Hafenbauer informierten Kommune über kommende Schritte

Paul Sehstedt
Loddenhoi/Loddenhøj
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Deutlich ist zu erkennen, dass der Steg nun gerade bis zum Wasser reicht. Der dunkle Sand soll noch mit einer Schicht mit hellem Sand überdeckt werden, so die Pläne der Jollenhafengilde. Foto: Jan Peters

Die Jollenhafen-Gegner hatten sich über den Abriss des Badesteges gewundert. Wie der Vorsitzende der Jollenhafengilde jedoch erklärte, war dieser Schritt bei der Kommune bekannt.

Vier Tage bevor die Baumaschinen anrückten, um den Strand südlich des Jollenhafens zu erweitern, schickte die Jollengilde der Kommune eine Übersicht über die zukünftigen Schritte, die ab dem 29. Juni am Loddenhoi Strand vorgenommen werden sollten. Das geht aus einem Schreiben von Jollengildevorsitzenden Carsten Lau Kjærgård an die Verwaltung von Kultur, Umwelt und Gewerbe hervor, das dem „Nordschleswiger“ vorliegt. Die Gegner des Bauvorhabens hatten von der Kommune dagegen zu wissen bekommen, dass der Abriss hätte genehmigt werden müssen. Und das sei nicht geschehen.

Kjærgård beschreibt u. a., dass mit der Vertiefung des Hafenbeckens am 29. Juni begonnen werde, und der ausgehobene Sand für das Anlegen eines neuen Strandes südlich des Jollenhafens angewandt werden solle.

Der neue Strand erstreckt sich ein Stück am Badesteg, den die Kommune erst kürzlich genehmigt hat, vorbei. Daher werden zwei Übergänge des Steges zwischenzeitlich entfernt, damit die Baufahrzeuge entlang dem Strand und nicht auf der Straße oder der Grasnarbe verkehren sollten. Mit einem Bauzaun wurde das betroffene Gebiet abgesperrt, um die Sicherheit für Strandbesucher zu gewähren. Das gewonnene Areal soll abschließend mit einer Schicht frischem Strandsand bedeckt werden.

Die Campingplatzpächter wurden zeitgleich mit der Kommune über den Gang der Dinge informiert, damit sie sich auf die drei Tage einstellen konnten, die für die Durchführung der Arbeiten veranschlagt wurden.

Carsten Lau Kjærgård macht die Kommune darauf aufmerksam, dass für den Badesteg eine Längenbegrenzung festgesetzt worden ist. Nach seiner Auffassung ist der Stege jedoch im Verhältnis zur Wassertiefe zu kurz und sei früher auch länger gewesen.

„Da die Strandlinie jetzt nach Osten verlegt wird, muss die Länge des Badesteges künftig von dieser aus berechnet werden“, schreibt der Vorsitzende und verweist auf die Tatsache, dass der Campingplatzpächter zusätzliche Übergangsstücke auf Lager hätte.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„100 Jahre Mehrwert“