Hafen-Zwist

Loddenhoi: Jollengilde hat inhaltlich korrekt gehandelt

Jollengilde hat inhaltlich korrekt gehandelt

Jollengilde hat inhaltlich korrekt gehandelt

Paul Sehstedt
Apenrade/Loddenhoi
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Deutlich ist zu erkennen, dass der Steg nun gerade bis zum Wasser reicht. Der dunkle Sand soll noch mit einer Schicht mit hellem Sand überdeckt werden, so die Pläne der Jollenhafengilde. Foto: Jan Peters

Die Apenrader Kommune legte das Informationsschreiben anders aus als die Hafenbauer. Eine Genehmigung für den Abbau eines Badesteges hätte erteilt werden müssen.

Die „Jollengilde Loddenhoi“ informierte die Kommune Apenrade in einem Schreiben vom 25. Juni umfassend über den Stand der Bauarbeiten am Jollenhafen und über die Schritte, die ab dem. 29. Juni vorgenommen werden sollten.

Die Hafenbauer teilten u. a. mit, dass ein Badesteg südlich der Molen zwischenzeitlich abgebaut werden müsse, um den Baufahrzeugen eine Trasse zu bieten und fragten außerdem, ob sie etwas bei der Planung übersehen hätten.

Missverständnis bei der Verwaltung

„Wir haben das Schreiben der Jollengilde erhalten und müssen feststellen, dass sie demnach inhaltlich korrekt gehandelt hat“, erklärt Stig Werner Isaksen, Direktor der Verwaltung für Kultur, Umwelt und Gewerbe auf Anfrage des „Nordschleswigers“.

„Für den Abbau des Steges hätte eine Genehmigung erteilt werden müssen. Da ist aber ein Missverständnis zwischen der Gilde und der Kommune entstanden; bedauerlich, aber geschehen ist geschehen. Wir können uns nur darüber freuen, dass das Wetter nicht so gut gewesen ist und nur wenige Menschen am Strand von Loddenhoi waren.“

Die Gegner des Jollenhafens, die sich in der Bürgerinitiative „Loddenhøj Bevar NaturStranden“ formiert haben, klagten bei der Kommune über das rücksichtslose Vorgehen der Jollengilde. Obwohl die Kommune informiert worden war, erhielten die Gegner den Bescheid, die Kommune wisse nichts von den ergriffenen Maßnahmen, wie wir berichteten.

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