Wirtschaftliches Wachstum

Aufschwung nun auch in Süddänemark

Aufschwung nun auch in Süddänemark

Aufschwung nun auch in Süddänemark

jt/ritzau
Kopenhagen
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Auch in Süddänemark werden die Einwohner nun vom wirtschaftlichen Aufschwung erreicht. Foto: Scanpix

Nach vier Jahren des Aufschwungs in Dänemark erreicht dieser nun auch die ländlichen Gegenden. Dies besagt eine neue Analyse des Wirtschaftsverbandes Dansk Erhverv.

Nach vier Jahren des Aufschwungs in Dänemark erreicht dieser nun auch die ländlichen Gegenden. Dies besagt eine neue Analyse des Wirtschaftsverbandes Dansk Erhverv.

Jahrelang ging die dänische Wirtschaft auf dem Zahnfleisch. 2013 begann dann der wirtschaftliche Aufschwung. Jetzt hat dieser auch die ländlichen Räume erreicht.

„Es sind jetzt nicht nur die Großstadtregionen, die vom Aufschwung profitieren, sondern alle. Der Aufschwung ist nun so stark, dass dieser alle Landesteile erreichen kann“, sagt Chefökonom Steen Bocian von Dansk Erhverv, .

Die aktuellen Zahlen der Analyse besagen, dass der Reallohn (Lohnsteigungen minus Inflation), die Beschäftigung und die Immobilienpreise im gesamten Land gestiegen sind. Die Gebiete außerhalb der Großstädte haben in der vergangenen Zeit immer das Nachsehen gehabt – doch nun wendet sich das Blatt. „Der Aufschwung war bisher immer so niedrig dass, wenn es in einigen Gebieten gut lief, dann gleichzeitig auch schlechter in anderen. Doch nun werden viele neue Arbeitsplätze erschaffen und alle können davon profitieren“, meint Bocian.

Die Zahlen von Süddänemark liegen aktuell bei einer Steigung von 1,8 Prozent im Realeinkommen im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum ersten Quartal 2016. Die Immobilienpreise verzeichnen ein Plus von 1,0 Prozent, während die Beschäftigung mit 1,7 Prozent zunahm. Realeinkommen und Beschäftigung entwickeln sich im landesweiten Vergleich in Süddänemark gut. Lediglich die Immobilienpreise verzeichnen den landesweit niedrigsten Anstieg.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Mutiges Museum“