Deutsche Minderheit

Mit dem Ruderverein um den Damm

Mit dem Ruderverein um den Damm

Mit dem Ruderverein um den Damm

Dieter Hallmann, Deutscher Ruderverein Hadersleben
Hadersleben/Haderslev
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Die Dammwanderung findet seit 1971 jährlich statt. Foto: Dieter Hallmann

Erneut hatte der Deutsche Ruderverein Hadersleben zu seiner Wanderung um den Damm eingeladen. Diese wäre indes fast ins Wasser gefallen.

Es schien sich schon vorher abzuzeichnen, dass die Beteiligung diesmal nicht so groß werden würde. Daher hatte der Vorstand des Deutschen Rudervereins Hadersleben (DRH) angekündigt, dass es kein gemeinsames Essen nach der Tour geben würde. Als dann am Vormittag der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, sah es so aus, als würde es keinen Dammrundgang mit dem deutschen Ruderverein geben, doch der Wind blies die Wolken weg, die Sonne kam hervor, und es tauchten die ersten Wanderer im DRH auf.

Seit 1971 eine Tradition

Seit 1971 findet diese Veranstaltung jährlich statt. Mal waren es 50 Teilnehmer und mehr, manchmal nur eine kleine Schar. Diesmal kamen 16 Teilnehmer. Zwei von ihnen waren schon 1971 dabei. Oft waren auch einige Hunde dabei. Die fehlten in diesem Jahr, und es war auch nur ein Kind dabei.

Selbstverpflegung in Vereinsregie

In den ersten Jahren kehrten wir zum Kaffeetrinken in Dammende ein. Dies war einige Jahre nicht möglich. Der DRH stellte auf Selbstverpflegung um, und nun versorgt die Vorsitzende Angelika Feigel schon seit vielen Jahren die Wanderer mit Kaffee und Kuchen, Schokolade und warmem Kakao. Seit einigen Wanderungen hat sie ihr Sortiment mit Glühwein erweitert.

Für die Wanderer gab es Glühwein zum Aufwärmen. Foto: Dieter Hallmann

Der kam auch diesmal sehr gut an, denn es wehte ein recht frischer Wind. Auch die Dammwanderung läuft eigentlich immer nach einem Muster ab: Erster Halt ist beim Doktor oder bei Bergs Platz, damit die Nachzügler aufrücken können. Dann gibt es meistens einen „Kleinen“ zur Stärkung.

Abenteuer im „Sumpf“

Weiter geht es durch den Tierpark. An der höchsten Stelle fällt der Blick zurück auf Hadersleben und auf Dammende. Dann wäre es fast schiefgegangen. Eine Teilnehmerin schlug vor, den befestigten Weg zu verlassen, um eine Abkürzung zu nehmen, was auch einige Teilnehmer taten, um kurz darauf einen wahren „Eiertanz“ im sumpfigen Gelände aufzuführen. Aber das Ganze ging glimpflich aus: Keiner fiel hin, und keiner blieb im Matsch stecken. Nur Schuhe und Hosen hatten einen Reinigungsdienst sehr nötig.

Gestärkt ans Ziel

In Dammende warteten Angelika Feigel und Hausmeister Krause mit zwei Autos und der Verpflegung. Dort stieß auch Gerd Hamdorf dazu, der die Tour seit einem Unfall nur noch mit dem Fahrrad macht.
Gestärkt wurde der zweite Teil der Wanderung in Angriff genommen. Einige wählten denselben Weg zurück über den Geheimratsweg, andere die Straße am ehemaligen Krankenhaus, an der Brauerei Fuglsang vorbei und ein Stück durch den Dammpark. Nur ein Teilnehmer fuhr im Auto mit zurück. Nach anderthalb Stunden waren auch die Letzten zurück im DRH, wo es zum Abschluss noch ein Glas Glühwein gab.

Eine schöne Wanderung

Es war wieder einmal eine schöne Tour, bei gutem Wetter, interessanten Gesprächen, frischer Luft und Bewegung. Ob es auch gegen die Extra-Weihnachtskilo geholfen hat, ist fraglich, dann hätte man bei der Schokolade wohl etwas weniger zulangen sollen.
Die nächste Veranstaltung im DRH ist die Generalversammlung, die am 29. Januar stattfindet.

Verpflegung gab es unterwegs. Foto: Dieter Hallmann
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