Pfingstwochenende

Wasser, Sport, Musik und Regen

Wasser, Sport, Musik und Regen

Wasser, Sport, Musik und Regen

Hadersleben/Aarö
Zuletzt aktualisiert um:
Wackliges Einsteigen an den Landungsbrücken Foto: Ute Levisen

Die Domstadtkommune ist an diesem Wochenende Schauplatz von Großveranstaltungen im Zeichen des Sports. Die Stimmung ist super – das Wetter bescheiden. Doch die Wassersportler wissen sich zu helfen.

Mehr als 700 Ruderer sind am Sonnabendvormittag zur Haderslebener Regatta auf dem Damm angetreten. Die ersten Siegerehrungen konnten sie noch trockenen Fußes hinter sich bringen. Dann wurde es naß und kühl. Doch die Wassersportler wussten sich zu helfen. Ein Team packte es an und wagte den Umzug vom Damm auf die Förde. Mitten durch die Sonnabendverkehr.

Hans-Iver Kley ist als Arzt vor Ort und macht sich auch sonst nützlich. Foto: Ute Levisen

Als Arzt vor Ort

Hans-Iver Kley, Kommunalvorsitzender der Schleswigschen Partei in Hadersleben, sorgte am Damm für das Drumherum und karrte die Gewinne an den Schauplatz der Ereignisse: das Søsport-Center am Damm in enger Nachbarschaft zum Deutschen Ruderverein Hadersleben: „Ich bin eigentlich als Arzt vor Ort“, sagte er.
Überall Kanus und Ruderboote, überall frohe Gesichter. Nur hin und wieder ein bisschen Frust angesichts der ob des Wellengangs arg schunkelnden Bootsbrücken.

Vorzeitiges Ende

Am Sonntag machte das Wetter den Sportlern endgültig einen Strich durch die Rechnung und die Regatta musste vorzeitig beendet werden.

Dieter Hallmann weist den Weg, als die Ruderer aus Berlin mit der "Nordschleswig" umziehen müssen. Foto: Ute Levisen

Rollschuh-Event am StreetDome

Einige Kilometer weiter, am Hafen, haben die Rollschuhmädels aus Hamburg im StreetDome Quartier bezogen. Doch dort war vergleichsweise wenig los: Hin und wieder rollten Rollschuh- und Rollerfahrer vorbei. Der Publikumsansturm war zumindest bis zur Mittagszeit ausgeblieben.

Rollschuh-Veranstaltung am und im StreetDome Foto: Ute Levisen

Silo-Kletteranlage gesperrt

Einen tristen Anblick bietet die Silo-Kletteranlage mit dem größten Wandbild Dänemarks, gestaltet von dem Kopenhagener Künstler Victor Ash. Nur: Die Anlage ist schon seit geraumer Zeit für das Klettern gesperrt. Viele Klettergriffe fehlen.
„Verrottet!“, sagen Nutzer der Anlage, mit deren Vortrefflichkeiten sich die Kommune stolz bei jeder Gelegenheit vermarktet.

Die Kletteranlage am Silo ist gesperrt. Foto: Ute Levisen

Pfingstjazz auf Brummers Gaard

Hoher Seegang herrscht beim Gold-Cup im Kleinen Belt. Auf Brummers Gaard heizte die Jomfru Fanny Bigband unterdessen dem Publikum ein. Doch selbst den Betreibern des gut besuchten Brummers Gaard machte das launische Pfingstwetter einen Strich durch die Rechnung:
„Hier ist normalerweise doppelt soviel los“, sagt Karsten Hansen vom Brummers Gaard.
Unterdessen wetteiferten vor der Insel die gut 100 Yachten und ihre Mannschaften, die zum 40. Firmenjubiläum von X-Yacht aus zwölf Ländern angereist waren. Sie dürften zu den ganz wenigen gehören, die sich an diesem Pfingstsonnabend über die zuweilen arg steife Brise freuten.

Unterhaltung für Groß und Klein mit der Jomfru Fanny Bigband Foto: Ute Levisen
Mehr lesen