Nordschleswig

Hygge – der Podcast aus und über Dänemark

Hygge – der Podcast aus und über Dänemark

Hygge – der Podcast aus und über Dänemark

Naomi Stieglmaier
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Arbeitsplatz
So sieht der Arbeitsplatz von Hannah Dobiaschowski aus, wenn sie den Podcast produziert. Foto: privat

Hannah Dobiaschowski und Stefan Kühl sind nach Dänemark ausgewandert. Vor zehn Jahren haben sie sich bei einem Sprachkurs angefreundet, jetzt arbeiten sie schon seit einiger Zeit an einem Projekt – einem Podcast. Und der kommt gut an.

Hannah Dobiaschowski, Mitarbeiterin in der Marketing-Abteilung des „Nordschleswigers“, und Stefan Kühl, tätig in der IT-Branche, produzieren seit etwa einem Jahr ihren eigenen Podcast: „Hygge – der Podcast aus und über Dänemark“. „Eigentlich war das Stefans Idee und das schon vor vielen Jahren, und er wollte es gerne mit mir machen. Ich hatte nie Zeit, aber vor einem Jahr haben wir dann doch angefangen“, sagt Hannah Dobiaschowski.

Obwohl wir dafür überhaupt keine Werbung gemacht haben, sind die Hörerzahlen echt gut

Hannah Dobiaschowski

In dem Podcast geht es um Nordschleswig und allgemein um das Leben in Dänemark. In den 40- bis 60-minütigen Episoden reden die beiden über alles Mögliche. Über dänisches Essen, über Urlaubsplanung, einen Autokauf und auch ernste Themen wie Sexismus und Rassismus. „Jeder von uns hat in einer Episode ein Thema. Wir machen aber auch viel Smalltalk", sagt die Mitarbeiterin des „Nordschleswigers".

Hygge Podcast Logo
Hygge und Hotdog – laut Hannah Dobiaschowski zwei typische Dinge für Dänemark. Foto: privat

Elf Episoden gibt es bis jetzt, die letzte wurde erst vor Kurzem veröffentlicht, am 1. März. Die beiden produzieren das Ganze von zu Hause aus. „Wir nutzen das Programm Studiolink, darüber sprechen wir dann. Stefan hat mir ein gutes Mikro vorbeigebracht. Er kümmert sich um die technischen Sachen“, sagt Dobiaschowski.

So verwaltet Stefan Kühl auch die Webseite des Hygge-Podcasts. Da können alle Episoden angehört und gedownloadet werden. Wer Spotify nutzt, kann den Podcast auch dort mitverfolgen. „Obwohl wir dafür überhaupt keine Werbung gemacht haben, sind die Hörerzahlen echt gut“, berichtet Hannah Dobiaschowski.

Stefan Kühl arbeitet am Podcast
Stefan Kühl und Hannah Dobiaschowski nehmen ihren Podcast bequem von zu Hause aus auf. Foto: privat
Hannah beim Podcast
Hannah Dobiaschowski hat ihr Mikrofon von Stefan Kühl bekommen. Foto: privat

Die beiden versuchen, jeden Monat eine Folge zu veröffentlichen. Laut Hannah Dobiaschowski sei der Podcast ein Freizeit- und Spaßprojekt. Finden sie mal keine Zeit, dann kommt eben auch mal einen Monat keine raus: „Diese Situation hatten wir im Januar und im Februar, da wurde das mit dem Homeschooling und der Arbeit zu viel. Aber bis jetzt gab es auch nur diese eine Phase.“

Im April dürfen sich alle Hörer auf eine neue Episode freuen.

Die Folge vom 1. März kann hier nachgehört werden:

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