Galerie Sønderborg

Erste Ausstellung von Kim Flink

Erste Ausstellung von Kim Flink

Erste Ausstellung von Kim Flink

Sonderburg/Sønderborg
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Kim Flink in der großen Halle, die den Ausstellern viel Platz bietet. Foto: Karin Riggelsen

Am Sonnabend wird die erste Ausstellung von Kim Flinks „Galerie Sønderborg“ offiziell in der Perlegade 57 eingeläutet.

Im Frühjahr hatten die beiden Künstler Lejla Holberg und Kim Flink eine Idee. Sie wollten in einem der leerstehenden Läden an der Sonderburger Gehstraße ihre Werke ausstellen.

Schnell stellte sich heraus, dass dies eine ausgezeichnete Idee war. „Die Galerie war genaus das Richtige“, so Flink. Er hat daher einen großen Entschluss gefasst. Er wird die Galerie Sønderborg nun allein weiterführen. Für seinen Traum hat er eine neue Aktiengesellschaft gegründet.

Die Vernissage der neuen Ausstellung, an der acht verschiedene Künstler ihre Werke präsentieren, findet am Samstag von 11 bis 15 Uhr an der Adresse Perlegade 57 statt.

Dynamische Galerie

Der neue Galerie-Besitzer hat seine ganz eigene Agenda:

Es soll eine ganz dynamische Galerie werden. Ich will den talentierten und nicht zuletzt den jungen Künstlern helfen. Sie sollen so ganz schnell ein breiteres Publikum erreichen.

Kim Flink, Gallerist

Eine, die perfekt in Kim Flinks Galerie-Vision passt, ist Annika Dantoft aus Kolding. Sie hat vor lediglich einem Jahr mit dem Malen begonnen. In der Galerie Sønderborg gibt es ihr allererstes und auch ihre neuesten Werke zu bestaunen. „Sie gehört zu den ganz großen Talenten“, wie Kim Flink lobend feststellt.

Die älteste Künstlerin der ersten Ausstellung ist übrigens die 80-jährige Marie Voss aus Sonderburg, die ihren ganz eigenen Stil gefunden hat.
„Hier können alle dabei sein – ob 80 oder 25 Jahre alt“, wie Kim Flink erklärt.

Britta Elhøj Greve mit Kunst an der Wand und auf den Steinen. Foto: Karin Riggelsen

Viel Platz

Normalerweise kann ein Aussteller in einer Galerie nur zwei oder drei Werke ausstellen. In der Galerie Sønderborg stehen den einzelnen ganze 18 Quadratmeter zur Verfügung. Hinzu kommt, dass die Künstler Kim Flink nur einen relativ kleinen Betrag für die zweimonatige Ausstellungszeit überweisen. Aber dann behalten die Aussteller auch jede Krone ihrer verkauften Objekte. Bei anderen Galerien kassiert der Galerist oft die Hälfte des Verkaufspreises. „Für mich ist es nicht das große Geld. Ich muss einfach die Miete bezahlen können“, gibt Kim Flink zu. Ihm kann in der Perlegade übrigens auch beim Arbeiten über die Schulter geschaut werden.

Perfekte Räume

Kim Flink stehen in der Perlegade 57 360 Quadratmeter zur Verfügung. Die Räumlichkeiten waren für eine Galerie einfach perfekt: nur Wände und keine Fenster. Und die Kunstinteressenten fanden schnell zu ihm. „Am Anfang waren es vielleicht 20 oder 30 am Tag. Jetzt kommen 100 bis 200 hier vorbei“, meint der Galerist. Ein absoluter Publikumsrenner war die Galerie bei der Art by Night. Da schauen sich bis zu 450 Besucher die neue Ausstellung an.

Ich bin ein Kämpfer und ich bin fest davon überzeugt, dass es hier glücken wird

Kim Flink, Galerist

Seine vornehmste Aufgabe ist es, eine gute Kombination von Künstlern zusammenzustellen. Das wird ihnen und auch der ganzen Gehstraße zugute kommen, wie er feststellt. Kim Flink hat über 30 Jahre bei Danfoss mit PLM-Systemen gearbeitet. Zu den ersten Ausstellern gehören Britta Greve, Tina Petersen, Stine Kiel Ratzow, Rikke Z. Holler und Eva Vig.

Auch aus dem Ausland

Der frischgebackene Sonderburger Galerist will nicht nur dänische Künstler anlocken. „Ich würde auch gern welche von südlich der Grenze, Norwegen, Schweden oder auch Island hier haben“, meint er. Wenn die erste Ausstellung fertig ist, wird Kim Flink die Wände streichen und neue Lampen anbringen lassen. „Es muss einfach alles ganz stilrein sein“, wie er lächelnd erklärt. Die Künstler können sich via Facebook bei ihm anmelden.

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