Kunst

„Galleri A“ ein alter Traum

„Galleri A“ ein alter Traum

„Galleri A“ ein alter Traum

Augustenburg/Augustenborg
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Hanne Kaas Laursen freut sich über eine Eröffnung mit einer großen künstlerischen Vielfalt auf hohem Niveau. Foto: Karin Riggelsen

Am Donnerstag um 16 Uhr begrüßt Hanne Kaas Laursen die ersten Besucher in der Storegade.

Wer künftig Freitag oder Sonnabend im Augustiana oder KunstPunkt die künstlerische Vielfalt der Künstler genießen möchte, der hat seit heute eine weitere Anlaufstelle. Die 64-jährige Hanne Kaas Laursen eröffnet um 16 Uhr in der Storegade, gegenüber vom KunstPunkt und KunstVærket, ihre „Galleri A“. Ein alter Traum geht somit in Erfüllung.

„Ich habe ja eine Werkstatt im KunstVærket, und die behalte ich auch. Aber das hier wird mein Satellit-Arbeitsplatz“, so die angehende Galeristin. Bei der Eröffnung der Galerie in den gemieteten Räumlichkeiten sind auch die Malerin Lise Tuxen, Keramikerin Annemette Klit und die Grafikerinnen Hanne Ida Helstrup und Annemette Heltoft dabei. „Wir sind eine gute Mischung“, so Hanne Kaas Laursen. Sie hat vor 13 Jahren mit der Aquarellmalerei begonnen.

Ursprünglich aus Holstebro

„Aber irgendwie trat ich dann auf der Stelle. Damals begann ich mit der Grafik“, so die Künstlerin, die mehrere Techniken miteinander verbindet. Sie ist eigentlich Diplomingenieurin. An die Grafiken geht sie mit der gleichen großen Passion. „Ich bin nun mal ein wenig ’nørdet’“, gibt sie zu. Die 64-Jährige kommt ursprünglich aus Holstebro, durch ihre Arbeit ist sie aber weit herumgekommens, unter anderem nach Oslo, Kopenhagen und Viborg.

„Nach Nordschleswig kam ich wegen einem Mann. Das hielt nicht. Aber mich fasziniert die Grenze und dass hier alles quer über die Grenze hinweg möglich ist. Ich bin nun mal ein Anhänger von Europa und der freien Beweglichkeit“, so Hanne Kaas Laursen. Die neue Galerie ist für sie eine feste Ausgabe. Rund 2.000 Kronen im Monat muss sie bei ihren Ausgaben mit einplanen. „Aber ich habe eine Portion Erspartes beiseitegelegt. Das will ich hier gerne opfern“, meint sie lächelnd.

Die Galerie hat freitags und sonnabends von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Die ausgestellten modernen Werke können vor Ort erworben werden. „Aber es muss kein Überschuss erwirtschaftet werden“, stellt die Künstlerin fest. Es gibt auch zwei Angebotskästen an der Wand, wo einige nicht eingerahmte Kunstwerke für 100 oder 50 Kronen verkauft werden. Einige Gastaussteller werden nach einem Monat durch andere ausgewechselt. „Es muss ja auch immer was Neues hier in den Räumen passieren“, meint die 64-Jährige.

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