Tour de France in Nordschleswig

Løkke: „Das wäre der perfekte Abschluss einer Etappe“

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Pressekonferenz zur Tour de France im Rittersaal des Sonderburger Schlosses Foto: Karin Riggelsen

Regierungschef Lars Løkke Rasmussen und der Direktor der Tour de France, Christian Prudhomme, waren am Freitag in Sonderburg zu Gast und fanden warme Worte für das Grenzland.

Wenn die Tour de France 2021 nach Sonderburg kommt, dann wird das ein Spektakel der Superlative.

Das versicherten am Freitag bei einer Pressekonferenz im Rittersaal des Sonderburger Schlosses Staatsminister Lars Løkke Rasmussen, Laufdirektor der Tour de France, Christian Prudhomme, Wirtschaftsminister Rasmus Jarlov, Kulturministerin Mette Bock und Sonderburgs Bürgermeister Erik Lauritzen

Großer Andrang vor dem Sonderburger Schloss. Foto: Karin Riggelsen

Die genaue Route steht noch nicht fest, aber der Staatsminister lobte unter anderem „das fantastische Schloss, das einen perfekten Abschluss einer Etappe wäre“. Sonderburg nannte er einen zentralen Teil Dänemarks und Deutschlands. „Hier wird der ganzen Welt gezeigt, dass man friedlich miteinander leben kann. Die Grenzregion hat zwei Kulturen, und das ist auch Sonderburgs DNA“, so Lars Løkke Rasmussen.

Gute Laune bei der Ankunft am Schloss. Foto: Karin Riggelsen

Mit „Mojn“ leitete der TdF-Direktor Christian Prudhomme seinen Beitrag ein. Dass Sonderburg ein Teil der Tour de France wird, ist nicht zuletzt dem Flughafen zu verdanken. Von Sonderburg aus kommen alle Radler schnell nach Frankreich. „Das war einer der Gründe. Aber Süddänemark ist einfach auch eine perfekte Location“, so Christian Prudhomme zum „Nordschleswiger“. Zum ersten Mal überhaupt wird die Tour de France übrigens ganze drei Tage in einem anderen Land bleiben. „Das hatten wir noch nie“, erklärte er.

Pressekonferenz im Rittersaal Foto: Karin Riggelsen
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