9. April

Der Verstorbenen in strömendem Regen gedacht

Der Verstorbenen in strömendem Regen gedacht

Der Verstorbenen in strömendem Regen gedacht

Lokalredaktion Sonderburg
Sonderburg/Sønderborg
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Jens Peter Rasmussen legte Blumen und einen Kranz nieder. Foto: Ilse Marie Jacobsen

„Kontaktudvalget for die militære traditioner i Sønderborgområdet“ hatte die Veranstaltung an der Kaserne Sonderburgs wegen Corona auf ein Minimum reduziert.

Es ist eine feste Tradition: Jedes Jahr wird am 9. April um 10 Uhr vor der Kaserne Sonderburgs am hohen Gedenkmal der Gefallenen bei dem einstigen Einzug des deutschen Militärs 1940 in Nordschleswig gedacht.

An diesem Gedenken neben dem großen Stein beteiligen sich immer viele Bürgerinnen und Bürger. Es wird eine Rede gehalten, und 19 Vereine flankieren den Stein feierlich mit ihren großen Flaggen und Fahnen. Es werden Blumen und ein Kranz niedergelegt und anschließend gemütlich Kaffee getrunken.

Keine öffentliche Veranstaltung

In diesen Corona-Zeiten muss natürlich auch das anders in Angriff genommen werden. Die Veranstaltung war diesmal nicht öffentlich, und es waren lediglich einige Repräsentanten mit ihren großen Fahnen dabei. Es durften nicht mehr als zehn Personen an der Veranstaltung, bei der es obendrein in Strömen regnete, teilnehmen.

Der Lokalvorsitzende von „Folk & Sikkerhed Sønderjylland", Erling Lundsgaard, legte ein Gesteck an den Gedenkstein. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Der Gedenkstein ist vor vier oder fünf Jahren von der Einfahrt zur Kaserne hinauf vor das rote Kasernengebäude gezogen, als die Bauarbeiten am Hafen auf Hochtouren liefen. Anfangs hatte der Kontaktausschuss geplant, den Stein wieder an seinen früheren Standort zurückzubringen. Das wird aber nun nicht geschehen, sagte der Kontaktausschuss-Vorsitzende Jens Peter Rasmussen.

Rasmussen legte erst einen Strauß und anschließend einen Kranz von der Kommune nieder. Der Verstorbenen wurde gedacht.

Larsens Feld-Kantine

Anschließend legte der Lokalvorsitzende von „Folk & Sikkerhed Sønderjylland“, Erling Lundsgaard, einen Strauß nieder.

Larsens Feld-Kantine mit Blumen und Kranz Foto: Ilse Marie Jacobsen

Es wurde diesmal nicht gesungen. Die Veranstaltung schloss Jens Peter Rasmussen mit einem formellen „Für heute danke“, und anschließend wurde den im Regen stehenden Anwesenden neben Leif Larsens Golf eine Tasse Kaffee oder ein Bitter serviert.

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