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Covid-19-Schnelltestzentrum künftig in Rothenkrug

Covid-19-Schnelltestzentrum künftig in Rothenkrug

Covid-19-Schnelltestzentrum künftig in Rothenkrug

Apenrade/Aabenraa
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Ab Montag, 1. Februar 2021, übernimmt das Unternehmen Carelink die Durchführung von Schnelltests in der Region Süddänemark. Bezüglich einer Lösung für Schnelltests südlich der Grenze steht das Unternehmen derzeit noch in einem Dialog mit der Region. Foto: Mufid Majnun, Unsplash

Ab Montag übernimmt das Unternehmen Carelink die Durchführung von Corona-Schnelltests. Das einzige Schnelltestzentrum für Nordschleswig wird künftig in Rothenkrug liegen. Zudem steht Carelink in einem Dialog mit der Region Süddänemark für eine Lösung, die auch Schnelltests südlich der Grenze ermöglichen soll. Eine Vereinbarung dazu steht noch aus.

Ab Montag, 1. Februar 2021, werden die Schnelltests in der Region Süddänemark von der Firma Carelink durchgeführt. Das Unternehmen hat sich in einer Ausschreibung gegen den Anbieter Falck durchgesetzt.

Wie der Direktor von Carelink, Brian Rosenberg, gegenüber dem „Nordschleswiger“ bestätigte, wird es in Nordschleswig ein stationäres Schnelltestzentrum geben. Dieses wird jedoch nicht mehr in Apenrade, sondern in der Vestergade 14 in Rothenkrug liegen.

Weitere feste Schnelltestzentren soll es in Nordschleswig nicht geben, dafür wird jedoch eine Reihe an mobilen Schnelltestzentren als ergänzendes Angebot zur Verfügung gestellt.

60 Prozent der Testzentren sollen mobil sein

Die neue Vereinbarung, die Carelink mit der Region Süddänemark eingegangen ist, zielt nämlich darauf ab, dass nur 40 Prozent der Carelink-Tests stationär abgewickelt werden, die restlichen 60 Prozent und damit der überwiegende Teil sollen stattdessen mobil angeboten werden.

„Das große Problem bei der Testkapazität ist, dass es richtig schwierig ist, vorherzusagen, wie viele Personen zu einem Schnelltest kommen werden“, sagt Brian Rosenberg. „Wir können das zwar nach Bedarf anpassen, allerdings glauben wir nicht, dass die stationären Schnelltestzentren großen Andrang verzeichnen werden“, so der Direktor gegenüber dem „Nordschleswiger“.

Laut der Vereinbarung mit der Region Süddänemark erhält Carelink mit einer Vorlaufzeit von drei Tagen jeweils einen Zwei-Wochen-Plan von der Region Süddänemark, aus dem hervorgeht, wo die mobilen Schnelltests durchgeführt werden sollen.

Den Plan für die ersten zwei Wochen erwartet Brian Rosenberg allerdings erst am 12. Februar, sodass die Kommunen ausreichend Zeit haben, um den ersten Plan auszuarbeiten und miteinander zu koordinieren. „Bis dahin werden wir das bilateral mit den Kommunen vereinbaren, und wir werden das so gut koordinieren, wie wir nur können“, sagt Rosenberg.

Keine Lastwagen als mobile Testzentren

Die mobilen Schnelltestzentren können an vielen verschiedenen Orten eingerichtet werden.

„Die Frage, wie die mobilen Testzentren eigentlich aussehen, bekomme ich richtig oft gestellt. Das sind aber keine Lastwagen“, verrät Rosenberg. Zwar habe man eine Reihe an Einsatzfahrzeugen zur Verfügung, aber ein mobiles Testzentrum könne zum Beispiel auch in einer Schule aufgebaut werden.

„Unsere zwei oder drei Tester kommen mit einem Koffer voller Testkits, die sie dann flexibel vor Ort einsetzen können“, so Rosenberg. Bisher habe sich gezeigt, dass es am besten für alle Beteiligten sei, die Tests drinnen in einem Gebäude durchzuführen.

Täglich stehen insgesamt 10.200 mobile Testkits zur Verfügung.

Dialog zu Testmöglichkeit südlich der Grenze

Zur Frage, ob Carelink auch ein Schnelltestzentrum südlich der Grenze anbieten wird, kann der Direktor von Carelink derzeit nichts Genaues sagen. „Wir befinden uns im Dialog mit der Region Süddänemark, wie wir diese Aufgabe von Falck am besten übernehmen können. Ich rechne damit, dass wir vermutlich in einer Woche wissen, wie eine Lösung aussehen kann“, sagt Rosenberg.

Die Region Süddänemark erklärt gegenüber dem „Nordschleswiger“, Genaueres werde bekannt gegeben, sobald alle notwendigen Fragen geklärt seien. „Dies gilt auch für eine Lösung südlich der Grenze“, teilt Carsten Bruun, Pressesprecher der Region Süddänemark, auf eine schriftliche Anfrage des „Nordschleswigers“ mit.

Gegenüber „Flensborg Avis“ sagte ein Sprecher der Region Süddänemark, dass Handewitt nicht Teil der Ausschreibung gewesen sei, diese habe nur Dänemark umfasst. Man wolle aber auch gerne ein Testzentrum südlich der Grenze anbieten.

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