Interreg

Projektöffnung und Vortrag im Museum Oldemorstoft

Projektöffnung und Vortrag im Museum Oldemorstoft

Projektöffnung und Vortrag im Museum Oldemorstoft

Bau/Bov  
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Museumsleiter Mads Mikkel Tørsleff freut sich darauf, dass das grenzüberschreitende Pavillonprojekt trotz gewisser Corona-Abstandsregeln durchgeführt werden kann. Foto: privat

Ab Sonntag wird am Bauer Heimatmuseum ein Pavillon gebaut. Das grenzüberschreitende Projekt wird mit Interregmitteln gefördert.

„Ich bin so gespannt“, sagt Museumsleiter Mads Mikkel Tørsleff vom Heimatmuseum „Oldemorstoft“ in Bau voller Vorfreude. Am Sonntag, 5. Juli, beginnt der grenzüberschreitende Pavillonworkshop auf dem Gelände des Museums.

Im Rahmen eines Interregprojekts soll innerhalb von nur fünf Tagen ein Grenzpavillon entstehen, der möglichst multifunktionell eingesetzt werden kann. Am Freitag soll das Bauwerk der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Vorträge für jedermann

Der Workshop wird am Sonntagmittag ab 12 Uhr mit einigen Fachvorträgen eingeleitet. Referenten sind Carsten Theed (Architektur) und Jan Jendryschik (Holzhandwerk). Darüber hinaus wollen Museumsleiter Tørsleff und Projektkoordinator Wolfgang Borm das Projekt erläutern. „Besucher sind willkommen“, unterstreicht der Museumsleiter.

Vor drei Wochen hatte das Duo Tørsleff/Borm kreative Köpfe diesseits und jenseits der Grenze aufgefordert, sich an dem Projekt zu beteiligen. Es wurden sowohl kreative Köpfe als auch geschickte Hände gesucht.

Spannende Vorschläge

„Es sind einige spannende Ideen, Vorschläge und Skizzen eingegangen“, erzählt Mads Mikkel Tørsleff. „Ich habe auch schon einen persönlichen Favoriten, aber ich möchte gar nicht vorgreifen“, fügt er hinzu. Der Entscheidungsprozess ist Teil des Workshops.

Der Museumsleiter rechnet deshalb auch damit, dass die Teilnehmer auch die ersten anderthalb bis zwei Tage benötigen, um sich auf eine Pavillonlösung zu einigen, bevor dann wirklich mit dem Bauen angefangen werden kann.

Kurzentschlossene willkommen

Dem Aufruf der Projektleitung sind auch handwerklich begabte Personen gefolgt. „Wir werden acht bis zehn Leute. Das sollte reichen“, sagt Tørsleff.

Wer allerdings noch spontan mit Hand anlegen oder sich auch mit Ideen einbringen möchte, ist herzlich willkommen, sollte aber spätestens am Montag zum Team stoßen, um am ganzen Prozess teilhaben zu können.

Regen, Regen, Regen

Mit etwas bangen Blicken verfolgt der Museumsleiter die Wettervorhersagen für die kommende Woche. „Es ist leider Regen angekündigt. Die Bauarbeiten finden natürlich im Freien an unserem Museum statt“, sagt Mads Mikkel Tørsleff. Wer möchte, kann den Prozess hautnah verfolgen.

Standort gesucht

Der fertige Pavillon soll zunächst den Sommer über am Museum stehen bleiben. „Es ist auch vorgesehen, dass er mal zu den Kollegen zum Industriemuseum von Kupfermühle gebracht wird“, erzählt Tørsleff.

Ob und wo der Pavillon endgültig platziert wird, steht noch nicht fest. Sein Wunsch wäre es, dass das Häuschen irgendwo am Gendarmensteig Wanderern als Infostätte, Treffpunkt oder Rastplatz dienen könnte. „Ich habe aber so meine Zweifel, dass wir die Genehmigung erhalten“, fügt der Museumsleiter von Bau hinzu.

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