Golf

Eine schlagkräftige Familie

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Uk/Uge
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Der Asmussen-Jürgensen-Golfclan (v.l.): Asmus, Inge, Helene, Ejgil, Ulla, Boy, Sys und Rasmus. Foto: Friedrich Hartung

Tingleffer Familienclan um Helene und Ejgil Jürgensen haben sich dem Golfsport verschrieben.

„Rasmus war der Erste. Er fing wohl vor rund 35 Jahren an. Nach und nach haben dann auch wir anderen den Sport für uns entdeckt“, bemerkt Helene Jürgensen. Sie ist eine geborene Christiansen und teilt mit Geschwistern, Schwägern und Schwägerinnen die Leidenschaft Golf. Auch Helenes Ehemann Ejgil schwingt seit rund 25 Jahren den Schläger. „Wir fingen an, als wir noch die Bäckerei hatten“, so Helene Jürgensen, die am Grønnevej in Tingleff einst den Bäckerladen mit ihrem Gatten führte.

Bruder Asmus Christiansen, Schwester Inge (Jessen), deren Lebensgefährte Boy Jacobsen, Bruder Rasmus, deren Ehefrau Sys und auch Ejgil Jürgensens Schwester Ulla sind alle Mitglied im Sønderjyllands Golfklub in Uk. Fast alle wohnen in Tingleff oder Umgebung und haben es nicht weit zur Anlage. Dort spielen die Frauen regelmäßig in den verschiedenen Frauengruppen, die Männer in ihren Teams wie beispielsweise bei den Donnerstag-Senioren. Dem Nordschleswiger gelang es, die acht golfenden Verwandten auf der Uker Anlage zusammenzubekommen. Mit Kindern und auch einigen Enkeln, die ebenfalls Golf spielen, wäre die Gruppe des Jürgensen/Christiansen-Clans noch erheblich größer.

„Wir machen hin und wieder Familientouren, wo wir dann viele zusammen haben und gemeinsam spielen“, erzählt Ejgil Jürgensen.

Helene Jürgensen schwingt gern den Golfschläger. Foto: Karin Friedrichsen

Zeit lassen

Mittlerweile sind er und die anderen im Ruhestand und haben Zeit fürs Golfspielen. Die braucht man auch. „Wenn wir bei den wöchentlichen Treffen spielen, kann es schon mal bis zu fünf Stunden dauern“, erzählt Inge Jessen. „Man legt dabei rund acht Kilometer zurück. Golf ist gut für die Fitness“. Was ist denn noch so faszinierend am Golfsport? Helene Jürgensen: „Zum einen natürlich das Spielen und zu versuchen, es besser zu machen. Aber auch, dass wir das Hobby beide zusammen mit anderen im Verein ausüben können. Der Klub ist sehr gut geführt, vom Sekretariat über den Shop bis zum Restaurant.“

Die anderen aus der Golffamilie pflichten allesamt kopfnickend bei. „Es gibt hier ein tolles Miteinander“, sagt Sys. Rasmus Christiansen gilt als Experte der Familie. Sein Handicap (Spielstärke) betrug schon mal beachtliche 7,1. Der Wert ist inzwischen wieder gestiegen. „Ich spiele nicht mehr so oft“, sagt er.

„Bei Rasmus ist es etwas anders als bei uns. Als er noch die Firma hatte, war er öfter auf dem Platz. Jetzt, wo die Firma verkauft ist und er eigentlich mehr Zeit hat, spielt er weniger. Bei uns anderen ist das anders“, so Ehefrau Sys mit einem Schmunzeln. Die Spielstärke, das Gewinnen wollen oder müssen stehe gar nicht im Mittelpunkt, versichern die Hobbygolfer. Das Beisammensein ist es, was das Spielen reizvoll macht, so der Tenor.

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